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Hochkarätige deutsch-koreanische Wissenschaftskonferenz erstmalig in Dresden

Vom 16. bis 18. November tagt die 8. Joint Korean-German Conference des Alumninetzwerks Deutschland-Korea (ADeKo) im Internationalen Congress Center Dresden. Die Wissenschaftskonferenz, die den Austausch zwischen beiden Ländern fördert und Forschungskooperationen sowie den Wissenstransfer in die Wirtschaft unterstützt, findet zum ersten Mal außerhalb Koreas statt.

?Dass die ADeKo-Konferenz ihre Deutschland-Premiere in Dresden feiert, erfüllt uns mit Stolz. Wir freuen uns auf den Austausch mit Vertretern aus der Republik Korea und wollen die wissenschaftliche und unternehmerische Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Dresden weiter intensivieren?, betont Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.
Der Vorstandsvorsitzende des ADeKo-Alumninetzwerkes und ehemalige Premierminister der Republik Korea begründet die Wahl Dresdens als ersten Veranstaltungsort außerhalb Südkoreas: ?Nach einem erfolgreichen, sieben Jahre währenden Aufbau der deutsch-koreanischen Wirtschafts- und Wissenschaftskonferenz mit anfangs 300 und letztlich 1000 Teilnehmern in Seoul, war für uns ein neuer Entwicklungsschritt nötig. Oberbürgermeister Hilbert hat diesen Schritt mit seiner Einladung nach Deutschland dann ermöglicht. Und Dresden war für diesen Brückenschlag die beste Wahl! Wenn uns hier der Auftakt gelingt, werden wir alle zwei Jahre nach Deutschland kommen, um die Brücke des deutsch-koreanischen Austausches immer weiter zu festigen und die große räumliche Entfernung, die unsere Nationen trennt, für ein paar Tage vergessen zu machen.?

Unter dem Motto ?Engineering for our Future? beschäftigt sich die ADeKo-Konferenz mit Themenfeldern wie Mikro- und Nanoelektronik, 5G & Taktiles Internet, Energiewende, Robotik, Digitalisierung und E-Health. Dieses breite Spektrum steht beispielhaft für einige der Schlüsselkompetenzen des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Dresden. ?Korea spielt bei den Informations- und Kommunikationstechnologien weltweit eine führende Rolle. Das passt hervorragend:  dass die Tagung in eine Stadt kommt, in der im Hochtechnologie-Cluster Silicon Saxony, der Exzellenzuniversität TU Dresden, dem Exzellenzcluster cfaed - Center for Advancing Electronics Dresden sowie dem 5G Lab Germany zukunftsweisende Technologien für ?Advanced Electronics? erforscht und entwickelt werden?, sagt Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden.

Für Dresden ist Korea ein Schwerpunktland für Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen. Viele Unternehmen und Institutionen aus Dresden und der Region verfügen bereits über gute Kontakte. Mit der Novaled GmbH, dem Sunic System Ltd. Service Center Dresden, der Hanaim GmbH, der Nanotech GmbH sowie der HAN Vakuum GmbH beschäftigen derzeit bereits fünf südkoreanische Unternehmen rund 150 Mitarbeiter in Dresden in den Bereichen Halbleiter, organische Leuchtdioden, 3D-Druck und Prüftechnik.

Am 18. November informieren sich südkoreanische Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter über das Know-how Dresdner Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen. Auf dem Programm stehen zwei ganztägige Touren, bei denen die Technologiefelder Automatisierung, Organische Elektronik und Halbleiter-Technologien sowie Material- und Energielösungen sowie intelligente Verkehrssteuerungssysteme für die Mobilität von morgen im Mittelpunkt stehen. Eine Tour ? unter der Überschrift ?Next generation of microelectronics? ? führt zum Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP sowie zu den Unternehmen Siltectra GmbH, Xenon Automatisierungstechnik GmbH und NaMLab gGmbH.
Station der zweiten Tour ?Future mobility and future energy? sind: VAMOS Dresden, sunfire GmbH, die Abteilung Pulvermetallurgie des Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, die Solwarwatt GmbH und die Gläserne Manufaktur Dresden von Volkswagen.

geschrieben am: 15.11.2016
Redaktion DD-INside.com


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