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Alles klar beim Klimaschutz? Klimaschutzmanagerin startet im Dresdner Rathaus



Klimaschutz geht alle an - auch in Dresden. Im Auftrag des Stadtrates richtete Oberbürgermeisterin Helma Orosz Ende letzten Jahres das Dresdner Klimaschutzbüro in der Stadtverwaltung ein. Die Diplom-Geographin Ina Helzig leitet dieses Büro. Sie arbeitet gemeinsam mit einem Mitarbeiter geschäftsbereichsübergreifend. Das Dresdner Klimaschutzbüro ist zentrale Anlaufstelle für die Themen: klimaneutrale Lebensweise, Energieeinsparung und -effizienzsteigerung sowie Förderung Erneuerbarer Energien.

?Mit dem Dresdner Kilmaschutzbüro wird Klimaschutz in Dresden zur Chefsache. Die Klimaschutzmanagerin soll Verwaltung, Bürger und Unternehmen über die Klimaschutzziele der Stadt informieren, beraten und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen sowie positive Beispiele initiieren?, so der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert. ?

Unsere Arbeit beruht im wesentlichen auf drei Säulen?, so Ina Helzig:1. Strom sparen, denn, der klimafreundlichste Strom ist der Strom, der nicht verbraucht wird;2. Energie maximal ausnutzen und Effizienz steigern, bei der Erzeugung, beim Transport und beim Verbrauch, und3. Energie aus Quellen gewinnen, die keinen CO2-Ausstoß zur Folge haben, wie Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft - also erneuerbare Energien?

.Konkret heißt das: Strom- und Wärmeerzeugung, Haushalte, Gewerbe und Industrie sowie Verkehrsteilnehmer - alle sind in Alltagssituationen gefragt. Mit der Erarbeitung eines konkreten Energie- und Klimaschutzkonzeptes wird gerade begonnen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Kooperation und Vernetzung wichtiger Akteure vor Ort. Ein aktuelles Beispiel ist die Beteiligung Dresdens an der Earth Hour am 26.

März 2011.Die Dresdner Verwaltung wird Vorbild sein und auch das eigene Handeln kritisch auf Klimaschutzrelevanz prüfen. Das heißt einerseits, das bereits beschlossene Aufgaben und neue Projekte auf den Prüfstand kommen. Andererseits wird kontrolliert, wo die Stadt bei der Erfüllung ihrer klimapolitischen Ziele steht. Aktuell auf dem Tisch im Klimaschutzbüro liegen die Projekte ?

Earth Hour?, ?Solarpotential-Dachkataster? und ?Nachhaltige Elektromobilität?

. Als Beitrag zum effizienten Einsatz von Energie und der Förderung von Erneuerbaren Energien plant die Landeshauptstadt Dresden, Elektromobile, d. h. E-Bikes und einen E-PKW zu beschaffen. Diese sollen dann auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden.

Dresdens Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 zu verringern. Das entspräche einem allgemein verträglichem Ausstoß von 2,5 Tonnen Treibhausgas pro Einwohner im Jahr 2050. Gegenwärtig liegt Dresden bei etwa 10,1 Tonnen Treibhausgas pro Einwohner im Jahr.Kontakt Dresdner Klimaschutzbüro:Ina Helzig, Leiterin Klimaschutzbüro, Geschäftsbereich Wirtschaft, Dr.-Külz-Ring 19, 1.

Etage, Raum 6, Telefon (03 51) 4 88 22 30, Fax: (03 51) 4 88 22 05 oder E-Mail: ihelzig@dresden.deHintergrundinformationen:Etwa drei Viertel des Dresdner Strombedarfs erzeugt die DREWAG vor Ort in sechs Heizkraftwerken auf der Basis von Erdgas. Die Heizkraftwerke arbeiten nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ? sie produzieren gleichzeitig Strom und Wärme. Das erhöht den Wirkungsgrad - es muss weniger Brennstoff zur Erzeugung eingesetzt werden - und ist gut für die Umwelt: Es entstehen geringere Mengen an Kohlendioxid, Staub, Schwefeldioxid und Stickoxid als bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme.

Der restliche Strombedarf Dresdens wird am Markt gekauft. Etwa 15 Prozent davon stammen aus erneuerbaren Energien.Der aktuelle Ausstoß von 10,1 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr und Dresdner entspricht etwa der Emission, die bei einer Fahrt mit einem Mittelklassewagen von 60 600 Kilometern entsteht. Das entspricht etwa 15 mal der Strecke Moskau - Dresden und zurück.
geschrieben am: 25.03.2011
Redaktion DD-INside.com


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