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Netzer verabschiedet sich vom Bildschirm und lässt Delling allein
Günter Netzer verabschiedet sich vom Bildschirm. Der 65-Jährige hat am Samstag (10. Juli, 20.10 Uhr) seinen letzten Auftritt als ARD-Fußballexperte an der Seite von Sportmoderator Gerhard Delling. Gemeinsam analysieren sie das Spiel um den dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika zwischen Deutschland und Uruguay.
Berlin . Günter Netzer verabschiedet sich vom Bildschirm. Der 65-Jährige hat am Samstag (10. Juli, 20.10 Uhr) seinen letzten Auftritt als ARD-Fußballexperte an der Seite von Sportmoderator Gerhard Delling. Gemeinsam analysieren sie das Spiel um den dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika zwischen Deutschland und Uruguay. Ob es einen für die Zuschauer großen Abschied vor der Kamera geben wird, wollte die ARD nicht verrraten.
Wehmütig ist Netzer nach eigenen Angaben nicht. «Eigentlich hasse ich das Fernsehen, deshalb kann ich mich selbst auch nicht anschauen», sagte Netzer in einem Interview. Das Medium sei ihm nach wie vor suspekt, «deshalb bin ich nach jeder Sendung froh, sie hinter mich gebracht zu haben».
Delling und Netzer kommentieren seit 1998 gemeinsam wichtige Fußball-Begegnungen. Das Duo war 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Die Kritik der Kommentatoren an einem 0:0 der deutschen Mannschaft gegen Island löste im September 2003 die legendäre Wutrede des damaligen Teamchefs Rudi Völler aus, der Netzer als «Standfußballer» bezeichnet und ihm nahegelegt hatte, «Wetten, dass..?» zu übernehmen, wenn er Unterhaltung machen wolle.
Netzers Nachfolge an der Seite von Delling übernimmt Mehmet Scholl.
Redaktion DD-INside.com
Berlin . Günter Netzer verabschiedet sich vom Bildschirm. Der 65-Jährige hat am Samstag (10. Juli, 20.10 Uhr) seinen letzten Auftritt als ARD-Fußballexperte an der Seite von Sportmoderator Gerhard Delling. Gemeinsam analysieren sie das Spiel um den dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika zwischen Deutschland und Uruguay. Ob es einen für die Zuschauer großen Abschied vor der Kamera geben wird, wollte die ARD nicht verrraten.
Wehmütig ist Netzer nach eigenen Angaben nicht. «Eigentlich hasse ich das Fernsehen, deshalb kann ich mich selbst auch nicht anschauen», sagte Netzer in einem Interview. Das Medium sei ihm nach wie vor suspekt, «deshalb bin ich nach jeder Sendung froh, sie hinter mich gebracht zu haben».
Delling und Netzer kommentieren seit 1998 gemeinsam wichtige Fußball-Begegnungen. Das Duo war 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet worden. Die Kritik der Kommentatoren an einem 0:0 der deutschen Mannschaft gegen Island löste im September 2003 die legendäre Wutrede des damaligen Teamchefs Rudi Völler aus, der Netzer als «Standfußballer» bezeichnet und ihm nahegelegt hatte, «Wetten, dass..?» zu übernehmen, wenn er Unterhaltung machen wolle.
Netzers Nachfolge an der Seite von Delling übernimmt Mehmet Scholl.
ddp - Bild © ddp
geschrieben am: 09.07.2010Redaktion DD-INside.com
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