Puhdys & Jürgen Drews mit ihrer Hymne "Hey, Wir woll'n die Eisbärn sehn"
1997 schrieben die Puhdys für den EHC Berlin den Song „Hey, Wir woll-n die Eisbärn sehn“. (Komp.+Text: Dieter Birr) Seit nunmehr 14 Jahren wird vor jedem Heimspiel die erfolgreichste Hymne der Deutschen Eishockey Liga, von 14.000 begeisterten Fans der Eisbären, mitgesungen. Damit wäre die Geschichte eigentlich zu Ende, wäre da nicht eine gewisse Eigendynamik, von der insbesondere die Musikindustrie immer wieder getrieben wird.
2004 coverte die Top 40-Band Soundconvoy den Song der Puhdys und verstärkte diesen Effekt der Eigendynamik, so dass sich das Lied von Berlin über Nordrhein-Westfalen bis in die Alpen zu einem echten Superhit entwickelte. Mittlerweile hat das Lied erfolgreich Kurs auf die verschneiten Berge der schönsten Après SkiGebiete genommen und gilt vor allem in diesen Regionen schon jetzt als All-Time-Klassiker! Der Song schaffte auch den Sprung über das Mittelmeer (Mallorca) und erreichte somit das Hoheitsgebiet von Jürgen Drews.
Im Jahr 2010 mehrten sich die Anfragen bei den Puhdys für neue Versionen. So gab es zur Fußball-Weltmeisterschaft von vielen bekannten Künstlern den Wunsch, eine spezielle Fußballhymne daraus zu machen. Erst vor zwei Monaten gab es die Anfrage für David Hasselhoff, eine englische Version der Hymne zu produzieren. Zu diesem Zeitpunkt hatten Universal Music und die Puhdys längst den Plan, selber eine neue Aufnahme des Eisbären-Knallers zu produzieren. Um den Song deutschlandweit zu einem TOP 10-Hit zu machen, holten sich die Puhdys namhafte Unterstützung mit Jürgen Drews. Er hatte mit einer Top 10-Single und einem Top 20-Album in 2010 selbst ein megaerfolgreiches Jahr. Jürgen Drews musste keine zwei Sekunden von dieser Zusammenarbeit überzeugt werden. Er hatte bereits an der Partyfront erlebt, was dieses Lied bei den Menschen auslöst.
geschrieben am: 09.02.2011
Redaktion DD-INside.com

