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VVO: Kürzungspläne bedrohen Nahverkehrsangebot in Sachsen
Die Haushaltskürzungspläne der Staatsregierung bedrohen nach Einschätzung des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) das Nahverkehrsangebot in Sachsen. Zweckverbandschef Arndt Steinbach sagte am Mittwoch in Dresden, wenn der Haushaltsentwurf 2011/12 den Landtag passiere, müsse der VVO im nächsten Jahr mit 8,4 Millionen Euro weniger auskommen.
Dresden . Die Haushaltskürzungspläne der Staatsregierung bedrohen nach Einschätzung des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) das Nahverkehrsangebot in Sachsen. Zweckverbandschef Arndt Steinbach sagte am Mittwoch in Dresden, wenn der Haushaltsentwurf 2011/12 den Landtag passiere, müsse der VVO im nächsten Jahr mit 8,4 Millionen Euro weniger auskommen.
VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen kündigte an, dass der Personenverkehr auf den beiden Bahnstrecken Meißen-Nossen und Neustadt-Bad Schandau schon zum Fahrplanwechsel komplett eingestellt werden könnte. Das seien die Regionalverbindungen mit der zurzeit geringsten Nachfrage. Ein in Fachkreisen befürchtetes Aus für die dampfbetriebenen Schmalspurbahnen zwischen Radebeul und Radeburg sowie zwischen Freital und Dippoldiswalde droht hingegen vorerst nicht. Dort gibt es den Angaben zufolge Bestellgarantien bis Ende 2022. Trotzdem würden Früh- und Abendzüge auf beiden Verbindungen gestrichen, wenn weniger Landesmittel zur Verfügung stünden.
Die Fahrpreise in Bussen und Bahnen könnten nach VVO-Angaben zum April 2011 erneut erhöht werden. Erst im November dieses Jahres werden die Ticketpreise regulär steigen. Als Begründung für eine zweite Erhöhung innerhalb eines halben Jahres nennt der VVO fehlendes Geld für Ausgleichzahlungen an die 13 Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet. Der VVO zahlt bisher jährlich 7,5 Millionen Euro an Bus- und Bahnunternehmen für die Anerkennung des Einheitstarifs.
Da Fahrgäste beim Umsteigen keine neuen Tickets kaufen müssen, haben die Unternehmen sogenannte Durchtarifierungsverluste. «Wenn die Unternehmen das wünschen, schlägt der VVO seinen Partnern die Möglichkeit vor, die fehlenden Einnahmen durch eine außerordentliche Tariferhöhung zu kompensieren», teilte der Verbund mit. Eine zweite Tariferhöhung um ungefähr fünf Prozent in sechs Monaten könnte zahlreiche Nutzer der Busse und Bahnen zum Umsteigen auf das eigene Auto bewegen, befürchten die Verkehrsexperten des VVO.
Redaktion DD-INside.com
Dresden . Die Haushaltskürzungspläne der Staatsregierung bedrohen nach Einschätzung des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) das Nahverkehrsangebot in Sachsen. Zweckverbandschef Arndt Steinbach sagte am Mittwoch in Dresden, wenn der Haushaltsentwurf 2011/12 den Landtag passiere, müsse der VVO im nächsten Jahr mit 8,4 Millionen Euro weniger auskommen.
VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen kündigte an, dass der Personenverkehr auf den beiden Bahnstrecken Meißen-Nossen und Neustadt-Bad Schandau schon zum Fahrplanwechsel komplett eingestellt werden könnte. Das seien die Regionalverbindungen mit der zurzeit geringsten Nachfrage. Ein in Fachkreisen befürchtetes Aus für die dampfbetriebenen Schmalspurbahnen zwischen Radebeul und Radeburg sowie zwischen Freital und Dippoldiswalde droht hingegen vorerst nicht. Dort gibt es den Angaben zufolge Bestellgarantien bis Ende 2022. Trotzdem würden Früh- und Abendzüge auf beiden Verbindungen gestrichen, wenn weniger Landesmittel zur Verfügung stünden.
Die Fahrpreise in Bussen und Bahnen könnten nach VVO-Angaben zum April 2011 erneut erhöht werden. Erst im November dieses Jahres werden die Ticketpreise regulär steigen. Als Begründung für eine zweite Erhöhung innerhalb eines halben Jahres nennt der VVO fehlendes Geld für Ausgleichzahlungen an die 13 Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet. Der VVO zahlt bisher jährlich 7,5 Millionen Euro an Bus- und Bahnunternehmen für die Anerkennung des Einheitstarifs.
Da Fahrgäste beim Umsteigen keine neuen Tickets kaufen müssen, haben die Unternehmen sogenannte Durchtarifierungsverluste. «Wenn die Unternehmen das wünschen, schlägt der VVO seinen Partnern die Möglichkeit vor, die fehlenden Einnahmen durch eine außerordentliche Tariferhöhung zu kompensieren», teilte der Verbund mit. Eine zweite Tariferhöhung um ungefähr fünf Prozent in sechs Monaten könnte zahlreiche Nutzer der Busse und Bahnen zum Umsteigen auf das eigene Auto bewegen, befürchten die Verkehrsexperten des VVO.
ddp - Bild © ddp
geschrieben am: 18.08.2010Redaktion DD-INside.com
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