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Freistaat stockt Hilfe für Großenhain auf

Der Freistaat stellt weitere Finanzmittel zur Beseitigung der Tornado-Schäden in Großenhain zur Verfügung. Wie das Innenministerium am Mittwoch in Dresden mitteilte, erhält die Stadt zusätzliche 12 200 Euro, damit die beschädigten Kriegsgräber aus dem Zweiten Weltkrieg wieder hergerichtet werden können.

Dresden . Der Freistaat stellt weitere Finanzmittel zur Beseitigung der Tornado-Schäden in Großenhain zur Verfügung. Wie das Innenministerium am Mittwoch in Dresden mitteilte, erhält die Stadt zusätzliche 12 200 Euro, damit die beschädigten Kriegsgräber aus dem Zweiten Weltkrieg wieder hergerichtet werden können. Damit sei eine «zufriedenstellende und vor allem schnelle Lösung» gefunden worden, sagte Innenstaatssekretär Michael Wilhelm.

Darüber hinaus wurde am Mittwoch der erste Förderungsbescheid für ein zinsverbilligtes öffentliches Darlehen übergehen. Diese stehen für Privatpersonen zur Verfügung, die die Kosten für Schadensreparaturen an ihren Häusern nicht von Versicherungen erstattet bekommen oder keine Spenden erhalten haben.

Der Tornado mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometer pro Stunde hatte an Pfingsten allein im Landkreis Meißen einen Schaden von mehr als 100 Millionen Euro verursacht. Bei dem Unwetter war ein sechsjähriges Mädchen in Großenhain durch einen umstürzenden Baum ums Leben gekommen. Bis zu 50 Menschen wurden verletzt.



ddp - Bild © ddp

geschrieben am: 21.07.2010
Redaktion DD-INside.com


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