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Sachsen muss weitere 24 Millionen für Sachsen LB zahlen

Für die Beinahe-Pleite der ehemaligen Sachsen LB hat Sachsen weitere 24 Millionen Euro gezahlt. Wie das Finanzministerium am Donnerstag in Dresden mitteilte, wurden dem Freistaat damit auch im zweiten Quartal des Jahres Zahlungsausfälle bei Sealink Funding Limited mitgeteilt. Zum 30. Juni sei dann die Garantieauszahlung erfolgt.

Dresden . Für die Beinahe-Pleite der ehemaligen Sachsen LB hat Sachsen weitere 24 Millionen Euro gezahlt. Wie das Finanzministerium am Donnerstag in Dresden mitteilte, wurden dem Freistaat damit auch im zweiten Quartal des Jahres Zahlungsausfälle bei Sealink Funding Limited mitgeteilt. Zum 30. Juni sei dann die Garantieauszahlung erfolgt. Damit seien seit Juni 2009 rund 34,49 Millionen Euro aus der von Sachsen bereitgestellten Bürgschaft geleistet worden.

Das Finanzministerium verwies darauf, dass für diese Zahlungen bereits 2008 durch eine Bürgschaftsrücklage und weitere Maßnahmen Vorsorge in Höhe von rund einer Milliarde Euro getroffen worden sei. So werde der reguläre Haushaltsvollzug nicht beeinträchtigt, hieß es. Im ersten Quartal des Jahres hatte der Freistaat bereits 2,33 Millionen Euro zahlen müssen. Für dieses Jahr war insgesamt mit einem «dreistelligen Millionenbetrag» gerechnet worden.

Die Sachsen LB hatte sich auf den internationalen Finanzmärkten in Milliardenhöhe verspekuliert und war im Zusammenhang mit der Immobilienkrise an den Rand der Pleite gerutscht. Nur durch eine Landesbürgschaft in Höhe von 2,75 Milliarden Euro war die Landesbank Baden-Württemberg bereit gewesen, die Sachsen LB zu übernehmen.



ddp - Bild © ddp

geschrieben am: 01.07.2010
Redaktion DD-INside.com


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