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Konzentration auf Universität Leipzig
In der Ausbildung der sächsischen Lehrer wird es ab Herbst einschneidende Veränderungen geben. Die Bachelorabsolventen der Technischen Universität Dresden sollen vom Beginn des Wintersemesters 2010/11 an ausschließlich an der Universität Leipzig weiterstudieren, wie ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums am Mittwoch in Dresden sagte.
Dresden . In der Ausbildung der sächsischen Lehrer wird es ab Herbst einschneidende Veränderungen geben. Die Bachelorabsolventen der Technischen Universität Dresden sollen vom Beginn des Wintersemesters 2010/11 an ausschließlich an der Universität Leipzig weiterstudieren, wie ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums am Mittwoch in Dresden sagte.
Vertreter des Ministeriums und das Rektorat der Universität Leipzig hätten sich grundsätzlich auf die Modalitäten zur Konzentration der Lehrerausbildung an der Universität Leipzig geeinigt. Kritik an diesen Plänen kam von Linken und Grünen.
Für die Erhöhung der Zahl der Masterstudenten und für die Qualitätssicherung der Lehre stelle der Freistaat der Universität Leipzig für das Jahr 2010 etwa 400 000 Euro, für 2011 rund 600 000 Euro und für 2012 etwa 400 000 Euro zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung, hieß es. Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) sagte: «Jetzt bekommen die Studierenden und die Lehrenden der Universität Leipzig die gewünschte Planungssicherheit, damit wird die eingetretene Fehlentwicklung der letzten Jahre gestoppt.»
In der Hochschulvereinbarung vom 10. Juli 2003 sei die Konzentration des Studiums in den Masterstudiengängen für die Lehrämter an Grund- und Mittelschulen an der Universität Leipzig festgeschrieben worden. Die Universität Leipzig habe sich demnach verpflichtet, die Bachelorabsolventen der Technischen Universität Dresden mit Interesse für einen Masterstudiengang für die Lehrämter an Grund- und Mittelschulen zu übernehmen.
Nun werde der Bedarf an Pädagogen für die kommenden fünf bis sieben Jahre ermittelt. Sobald zwischen Kultus- und Finanzministerium darüber Klarheit bestehe, würden die notwendigen Ausbildungsverordnungen gerade auch für Grundschullehrer auf den Weg gebracht, sagte Schorlemer. Im Zusammenhang damit könne auch über Standortfragen zur Ausbildung gesprochen werden. Dafür seien aus ihrer Sicht «noch alle Optionen möglich».
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Karl-Heinz Gerstenberg, sprach von einer «billigen Lösung auf Kosten der Dresdner, aber auch der Leipziger Lehramtsstudierenden». «Die Universität Leipzig braucht Stellen statt kurzfristiger Finanzspritzen. Mit dieser Lösung wird die bereits seit Jahren bestehende Mangelausstattung der Erziehungswissenschaften nicht beseitigt», kritisierte er.
Die bildungspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Cornelia Falken, sagte, allein aus Kapazitätsgründen sei die Konzentration der Lehramtsausbildung in Leipzig der falsche Weg. Nach Berechnungen des Kultusministeriums würden in den Jahren 2012 bis 2020 etwa 7000 bis 9000 neue Lehrer gebraucht. Jährlich müssten etwa 700 Lehrer - ansteigend auf rund 1500 - eingestellt werden. «Wenn die Staatsregierung dem gravierenden Lehrkräftemangel ernsthaft abhelfen will, dann wird sie um eine Ausweitung der Lehrerausbildung auf andere Studienorte nicht umhin kommen», sagte Falken.
Ab 2012/13 steigt der Lehrerbedarf in Sachsen wegen Altersabgängen und steigender Schülerzahlen rapide an. An Grund- und Mittelschulen wird für 2016/17 mit einem Bedarf von bis zu 850 Lehrern gerechnet.
Redaktion DD-INside.com
Dresden . In der Ausbildung der sächsischen Lehrer wird es ab Herbst einschneidende Veränderungen geben. Die Bachelorabsolventen der Technischen Universität Dresden sollen vom Beginn des Wintersemesters 2010/11 an ausschließlich an der Universität Leipzig weiterstudieren, wie ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums am Mittwoch in Dresden sagte.
Vertreter des Ministeriums und das Rektorat der Universität Leipzig hätten sich grundsätzlich auf die Modalitäten zur Konzentration der Lehrerausbildung an der Universität Leipzig geeinigt. Kritik an diesen Plänen kam von Linken und Grünen.
Für die Erhöhung der Zahl der Masterstudenten und für die Qualitätssicherung der Lehre stelle der Freistaat der Universität Leipzig für das Jahr 2010 etwa 400 000 Euro, für 2011 rund 600 000 Euro und für 2012 etwa 400 000 Euro zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung, hieß es. Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) sagte: «Jetzt bekommen die Studierenden und die Lehrenden der Universität Leipzig die gewünschte Planungssicherheit, damit wird die eingetretene Fehlentwicklung der letzten Jahre gestoppt.»
In der Hochschulvereinbarung vom 10. Juli 2003 sei die Konzentration des Studiums in den Masterstudiengängen für die Lehrämter an Grund- und Mittelschulen an der Universität Leipzig festgeschrieben worden. Die Universität Leipzig habe sich demnach verpflichtet, die Bachelorabsolventen der Technischen Universität Dresden mit Interesse für einen Masterstudiengang für die Lehrämter an Grund- und Mittelschulen zu übernehmen.
Nun werde der Bedarf an Pädagogen für die kommenden fünf bis sieben Jahre ermittelt. Sobald zwischen Kultus- und Finanzministerium darüber Klarheit bestehe, würden die notwendigen Ausbildungsverordnungen gerade auch für Grundschullehrer auf den Weg gebracht, sagte Schorlemer. Im Zusammenhang damit könne auch über Standortfragen zur Ausbildung gesprochen werden. Dafür seien aus ihrer Sicht «noch alle Optionen möglich».
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Karl-Heinz Gerstenberg, sprach von einer «billigen Lösung auf Kosten der Dresdner, aber auch der Leipziger Lehramtsstudierenden». «Die Universität Leipzig braucht Stellen statt kurzfristiger Finanzspritzen. Mit dieser Lösung wird die bereits seit Jahren bestehende Mangelausstattung der Erziehungswissenschaften nicht beseitigt», kritisierte er.
Die bildungspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Cornelia Falken, sagte, allein aus Kapazitätsgründen sei die Konzentration der Lehramtsausbildung in Leipzig der falsche Weg. Nach Berechnungen des Kultusministeriums würden in den Jahren 2012 bis 2020 etwa 7000 bis 9000 neue Lehrer gebraucht. Jährlich müssten etwa 700 Lehrer - ansteigend auf rund 1500 - eingestellt werden. «Wenn die Staatsregierung dem gravierenden Lehrkräftemangel ernsthaft abhelfen will, dann wird sie um eine Ausweitung der Lehrerausbildung auf andere Studienorte nicht umhin kommen», sagte Falken.
Ab 2012/13 steigt der Lehrerbedarf in Sachsen wegen Altersabgängen und steigender Schülerzahlen rapide an. An Grund- und Mittelschulen wird für 2016/17 mit einem Bedarf von bis zu 850 Lehrern gerechnet.
ddp - Bild © ddp
geschrieben am: 09.06.2010Redaktion DD-INside.com
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