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Dresden in Zahlen mit ersten Ergebnissen zur Kommunalen Bürgerumfrage 2022

Die Kommunale Statistikstelle bietet in ihrem zweiten Quartalsblatt von ?Dresden in Zahlen? erste Ergebnisse aus der Kommunalen Bürgerumfrage des Frühjahrs 2022 an. Außerdem sind Analysen zur Mietpreisentwicklung und zu Langzeitarbeitslosen enthalten. Ergänzt wird das Material wie stets mit Kurznachrichten und den thematischen Quartalszahlen aus der sächsischen Landeshauptstadt. ?Dresden in Zahlen ? II. Quartal 2022? kann kostenfrei im Internet unter www.dresden.de/statistik heruntergeladen oder in gedruckter Form über die Kommunale Statistikstelle bestellt werden: Telefon (03 51) 4 88 11 00, E-Mail statistik@dresden.de.

Erste Ergebnisse der Kommunalen Bürgerumfrage 2022
Nach der im März und April 2022 durchgeführten Umfrage schätzten 70 Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner ihre wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut ein. Damit sind dies ähnlich viele wie 2020. Während einerseits das durchschnittliche Äquivalenzeinkommen (d. h. Nettoeinkommen je Person, errechnet auf Grundlage von Haushaltsgröße und -zusammensetzung) um 200 Euro stieg, besteht andererseits das Risiko der Armutsgefährdung. Betroffen davon sind insbesondere Einpersonenhaushalte und alleinlebende Rentnerinnen und Rentner. Das liegt vor allem an den gestiegenen Wohnkosten. Alle Wohnkostenbestandteile bei Mietern, welche 80 Prozent der Haushalte in Dresden ausmachen, sind seit der letzten Erhebung 2020 gestiegen, darunter am stärksten die Grundmiete: um fünf Prozent.  

Historisch, konservativ oder grün ? wie die Befragten ihre Stadt sehen
Welche Eigenschaften brachten die Dresdnerinnen und Dresdner am stärksten mit Dresden in Verbindung? Auch dieser Frage ging die Kommunale Bürgerumfrage 2022 auf den Grund. Die Antworten wurden nach Altersstruktur und dem Bildungsabschluss der Befragten kategorisiert. Grundsätzlich am häufigsten genannt wurden Zuordnungen zu Kultur, Natur und Gesellschaft. Die Älteren denken bei Dresden vorrangig an Kultur, die Jüngeren an Natur. Teilnehmende ohne Schulabschluss verbinden Dresden mit dem Thema Lebensqualität, Personen mit einem Schulabschluss mit der Kultur. Übergreifend wurde das Adjektiv ?kulturell? besonders häufig genannt.  

Aktuelle Mietpreisentwicklung 
In Dresden stiegen die Mieten weiter ? verglichen mit anderen Städten jedoch moderat. Das zeigte die Auswertung der Mietpreisentwicklung in Dresden im Rahmen der kommunalen Wohnungsmarkt-Beobachtung (Datenquellen: Kommunale Bürgerumfrage, Dresdner Mietspiegel, VALUE-Marktdatenbank). Die Bestandsmieten in Dresden stiegen in den letzten Jahren stärker als in anderen Regionen, und die Angebotsmieten wiesen eine noch höhere Dynamik auf. Dennoch zählten im ostdeutschen Vergleich die Angebotsmieten im Mittel mit 7,85 Euro/m² nicht zu den höchsten und reichten von 6,00 Euro/m² in den Stadtteilen Gorbitz und Prohlis bis zu 9,00 Euro/m² in den Stadtteilen Altstadt, Blasewitz oder Loschwitz. Hinsichtlich der steigenden Wohnkostenbelastungen werden in naher Zukunft außerdem die steigenden Energiepreise und somit die Nebenkosten eine wesentlichere Rolle spielen.

Langzeitarbeitslosigkeit in Krisen- und Pandemiezeiten 
Die Bundesagentur für Arbeit zählte im September 2022 in Dresden 18.000 Arbeitslose, wovon über 6.000 als langzeitarbeitslos gelten. Von Langzeitarbeitslosigkeit sind mehr Männer als Frauen, mehr Ältere als Jüngere und mehr deutsche als ausländische Personen betroffen. Im Betrachtungszeitraum der letzten fünf Jahre bewegte sich seit dem Frühjahr 2020 die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Dresden innerhalb eines Jahres von einem Tiefstwert auf einen Höchstwert von fast 7.700. Der Anteil an den Arbeitslosen stieg zu der Zeit auf über 40 Prozent, erholte sich anschließend jedoch sprunghaft im zweiten Quartal 2022, um dann im dritten Quartal eine Anpassung an den ebenfalls rückwärtigen, jedoch moderateren Trend Deutschlands und Sachsens zu erfahren.

Weitere Informationen: 
www.dresden.de/statistik

geschrieben am: 22.11.2022
Redaktion DD-INside.com


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