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Wohnhaus Hildebrandstraße 7: Ermittlungen weitestgehend abgeschlossen

Das Dresdner Gesundheitsamt hat die Ermittlungen im Wohnhaus Hildebrandstraße 7 weitestgehend abgeschlossen. Das Gebäude musste wegen der Corona-Infektion eines indischen Staatsangehörigen mit Todesfolge am Abend des 3. Juni 2021 vollständig unter Quarantäne gestellt werden. Es folgte eine PCR-Testung von 170 Bewohnerinnen und Bewohner. Nach Auswertung der Testergebnisse konnte die Quarantäne am Abend des 6. Juni 2021 für all jene beendet werden, die ein negatives Testergebnis hatten und nicht als Kontaktperson zu einer infizieren Person galten. Die Delta-Variante konnte in mindestens einem Fall bestätigt werden. Weitere Sequenzierungsergebnisse stehen noch aus.

Wie fielen die Testergebnisse aus und welche Maßnahmen wurden ergriffen?

Von den 170 durchgeführten PCR-Tests waren sieben Befunde positiv. In drei Fällen gab es bereits kürzlich eine bestätigte Corona-Infektion, sodass die erneuten Testergebnisse die bestehende Infektion widerspiegeln. Für diese Personen wurde jedoch die Quarantäne zum Ausschluss einer Übertragung verlängert. In zwei weiteren Fälle musste die Quarantäne nach einem Vorbefund nicht weiter verlängert werden, da eine Infektiösität nicht mehr bestand. Die übrigen Fälle müssen die vollständige Absonderungszeit einhalten. Der Gesundheitszustand ist in allen Fällen gut.

Wurde die sogenannte Delta-Variante nachgewiesen?

Ja. Die spezifische PCR-Untersuchung der Proben hat ergeben, dass in drei der sieben Positivbefunde die Delta-Variante wahrscheinlich ist. Die genauen Sequenzierungsbefunde stehen noch aus. Deshalb wurde in diesen Fällen schon aufgrund des Verdachtes der Virusmutation die Absonderung angeordnet bzw. verlängert. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Delta-Variante als schneller übertragbar gilt.

Konnte der Infektionsursprung der verstorbenen Person ermittelt werden?

Ja. Die Fallermittlung hat ergeben, dass die verstorbene Person mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Infektion in Dresden und damit nicht auf einer Auslandsreise erworben hat. Es besteht ein epidemiologischer Zusammenhang zu einer anderen positiv getesteten Person. Zwischen ihr und der verstorbenen Person bestand ein relevanter Kontakt; eine Übertragung der Infektion auf diesem Wege ist anzunehmen. Beim eigentlichen Quellfall wurde die Delta-Variante nachgewiesen. Auch die nun vorliegende Sequenzierung der Probe des Verstorbenen weist diese Variante auf.

Wurde bei der verstorbenen Person eine Obduktion angeordnet?

Nein. Den vorliegenden Erkenntnissen und Berichten zufolge handelt es sich um einen gleichwohl sehr schweren, aber typischen Verlauf einer COVID-19-Erkrankung. Die Obduktion würde diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse bringen. Es wurde daher nach Sichtung des Verlaufsberichtes von der Anordnung einer Obduktion abgesehen.

geschrieben am: 11.06.2021
Redaktion DD-INside.com


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