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Vorsichtiger Optimismus
Der Schaltkreishersteller Zentrum Mikroelektronik Dresden AG (ZMDI) hat das Krisenjahr 2009 mit einem starken Umsatzrückgang und Verlusten beendet. Wie ZMDI-Vorstandschef Thilo von Selchow am Donnerstag in Dresden mitteilte, brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 23 Prozent auf 43,3 Millionen Euro ein. Insgesamt habe das Unternehmen ein negatives Ergebnis von 4,5 Millionen Euro erzielt.
Dresden . Der Schaltkreishersteller Zentrum Mikroelektronik Dresden AG (ZMDI) hat das Krisenjahr 2009 mit einem starken Umsatzrückgang und Verlusten beendet. Wie ZMDI-Vorstandschef Thilo von Selchow am Donnerstag in Dresden mitteilte, brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 23 Prozent auf 43,3 Millionen Euro ein. Insgesamt habe das Unternehmen ein negatives Ergebnis von 4,5 Millionen Euro erzielt.
Trotz der Einbußen zog der Vorstandschef ein positives Fazit aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. «Die schlimmsten Befürchtungen an das Krisenjahr 2009 sind nicht eingetroffen», sagte Selchow. Anfang 2009 habe das Unternehmen noch mit einem Umsatzrückgang von rund 30 Prozent gerechnet. Das negative Ergebnis lasse sich unter anderem auf die gedämpfte Nachfrage der Kunden, Sonderabschreibungen sowie das Festhalten an Investitionen zurückführen. Rund 15 Millionen Euro habe ZMDI in Forschung und Entwicklung investiert, sagte Selchow.
Obwohl ein Großteil der Belegschaft seit April 2009 in Kurzarbeit tätig war, schuf der Schaltkreishersteller 15 neue Stellen. Damit seien zum Jahresende rund 280 Mitarbeiter bei ZMDI tätig gewesen, davon 200 am Standort Dresden.
«Vorsichtig optimistisch» blickt Selchow auf das Jahr 2010. Obwohl im Euroraum noch «große volkswirtschaftliche Unsicherheiten» bestünden, gebe es klare Wachstumschancen. Konkret rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum zwischen zehn und 15 Prozent. Bereits im ersten Quartal habe es einen Zuwachs um mehr als 50 Prozent gegeben. Auch ein positives Ergebnis sei aus heutiger Sicht für 2010 möglich. Vor allem die Ausrichtung auf Energieeffizienz werde sich künftig bewähren.
ZMDI zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern von Schaltkreisen für Automobilelektronik, mobiler medizinischer Diagnosegeräte und Konsumgütern. Neben dem Hauptsitz in Dresden verfügt das Unternehmen über sechs Büros und fünf Designzentren in Europa, Asien und den USA.
Redaktion DD-INside.com
Dresden . Der Schaltkreishersteller Zentrum Mikroelektronik Dresden AG (ZMDI) hat das Krisenjahr 2009 mit einem starken Umsatzrückgang und Verlusten beendet. Wie ZMDI-Vorstandschef Thilo von Selchow am Donnerstag in Dresden mitteilte, brach der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 23 Prozent auf 43,3 Millionen Euro ein. Insgesamt habe das Unternehmen ein negatives Ergebnis von 4,5 Millionen Euro erzielt.
Trotz der Einbußen zog der Vorstandschef ein positives Fazit aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. «Die schlimmsten Befürchtungen an das Krisenjahr 2009 sind nicht eingetroffen», sagte Selchow. Anfang 2009 habe das Unternehmen noch mit einem Umsatzrückgang von rund 30 Prozent gerechnet. Das negative Ergebnis lasse sich unter anderem auf die gedämpfte Nachfrage der Kunden, Sonderabschreibungen sowie das Festhalten an Investitionen zurückführen. Rund 15 Millionen Euro habe ZMDI in Forschung und Entwicklung investiert, sagte Selchow.
Obwohl ein Großteil der Belegschaft seit April 2009 in Kurzarbeit tätig war, schuf der Schaltkreishersteller 15 neue Stellen. Damit seien zum Jahresende rund 280 Mitarbeiter bei ZMDI tätig gewesen, davon 200 am Standort Dresden.
«Vorsichtig optimistisch» blickt Selchow auf das Jahr 2010. Obwohl im Euroraum noch «große volkswirtschaftliche Unsicherheiten» bestünden, gebe es klare Wachstumschancen. Konkret rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum zwischen zehn und 15 Prozent. Bereits im ersten Quartal habe es einen Zuwachs um mehr als 50 Prozent gegeben. Auch ein positives Ergebnis sei aus heutiger Sicht für 2010 möglich. Vor allem die Ausrichtung auf Energieeffizienz werde sich künftig bewähren.
ZMDI zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern von Schaltkreisen für Automobilelektronik, mobiler medizinischer Diagnosegeräte und Konsumgütern. Neben dem Hauptsitz in Dresden verfügt das Unternehmen über sechs Büros und fünf Designzentren in Europa, Asien und den USA.
ddp - Bild © ddp
geschrieben am: 19.05.2010Redaktion DD-INside.com
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