Die Dresdner Umweltgespräche 2015 starten am 9. November
Auftaktveranstaltung widmet sich den Talsperren
Am Montag, 9. November, 19 Uhr, starten die Dresdner Umweltgespräche ?Vier Elemente? mit einer Diskussion über Talsperren im Elbeeinzugsgebiet. Das Dresdner Umweltamt und das Umweltzentrum Dresden laden alle Interessierten herzlich ein, an der Veranstaltung im Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, teilzunehmen.
Neben den sächsischen Talsperren spielt insbesondere die Talsperre Orlik an der Moldau eine große Rolle. Sie ist die größte im Einzugsgebiet der Elbe und hat daher bei Hochwassergefahr oder lang anhaltender Trockenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Stadt Dresden. Die Talsperre Orlik hat beim Hochwasser 2002 entscheidend dazu beigetragen, dass der Dresdner Elbpegel nicht über zehn Meter stieg. Andererseits hätte die Elbe in diesem Sommer in Dresden ohne den Wasserzuschuss aus dieser Talsperre noch trauriger ausgesehen.
So dreht sich zum Auftakt der mittlerweile fünften Diskussionsreihe ?Dresdner Umweltgespräche? mit dem Element Wasser alles um die Frage, ob Talsperren wasserwirtschaftliche Wundertäter sind und sein können.
?Es wird nicht nur die Frage diskutiert, inwieweit Wassermengen regulierbar sind und in welchem Tempo tatsächlich auf Wetterprognosen reagiert werden kann?, erklärt Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Dresdner Umweltamtes. ?Talsperren sollen oft auch Elektroenergie liefern und die Stadt stabil mit Trink- und Brauchwasser versorgen und attraktive Naherholungsmöglichkeiten bieten. Wir laden die Dresdner herzlich ein, am Montag 19 Uhr mit Experten zu erörtern, was tatsächlich möglich ist und was nicht.?
Mit einem kurzen Impulsvortrag stellt der Dresdner Umweltamtsleiter die Situation aus fachlicher Sicht vor. Im Anschluss diskutieren im Podium Ulf Winkler von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Michael Weiß von der DREWAG und Dr. Christian Korndörfer.. Die Sicht der tschechischen Wasserwirtschaft wird ebenfalls vertreten sein. Die Moderatorin Bettina Klemm (Journalistin) führt durch den Abend.
An vier Abenden im November jeweils montags diskutieren Experten und Betroffene ein aktuelles umweltpolitisches Thema. Der thematische Fokus der Veranstaltungen orientiert sich dabei an den vier klassischen Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft. Musik des Kammerorchesters Serenata Saxonia sorgt für einen entpnten Rahmen. Nach der Podiumsdiskussion können die Besucherinnen und Besucher mit den anwesenden Fachleuten ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei.
Die zweite Veranstaltung findet am 16. November zum Element Boden statt. Sie widmet sich dem Thema ?Geschmäht, belächelt, bodenlos...? ? Vom Ansehen der Landwirtschaft in einer Großstadt?.
Redaktion DD-INside.com

