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Arbeiten am Vorplatz der Annenkirche beginnen



Heute (14. März) beginnen die Bauarbeiten für die Umgestaltung der einstigen Trümmerfläche am Freiberger Platz. Auf der Fläche zwischen Annenkirche, östliche Rosenstraße und südlichem Ausläufer des Freiberger Platzes befand sich bis zur Kriegszerstörung ein geschlossenes Wohnquartier. Nun wird ein neuer Vorplatz geschaffen, der Bindeglied zwischen Annenkirche und Freiberger Platz sein soll. Gepflanzt werden attraktive Lederhülsenbäume.

Eine große Freitreppe öffnet die Fläche zum Freiberger Platz. Das Denkmal der Kurfürstin Anna, das bis 1945 vor dem westlichen Kircheneingang stand, wird wieder aufgestellt. Neben Hockerbänken werden einige Sitzbänke mit Lehnen aufgestellt. An den Standorten der Bänke werden die Bäume mit blühenden Bodendeckern unterpflanzt. Informationstafeln stellen die einstige historische Bebauung des Platzes dar.

Über ein Drittel der Wiesenfläche bleibt erhalten. Auf diesem Teil ist eine bunte Bepflanzung vorgesehen. 15 neue Bäume und die vorhandenen Altbäume werden das gute Stadtklima unterstützen. Bürger und Ortsamtsleiter erklärten sich bereit, eine Pflanzaktion mit Blumenzwiebeln zu unterstützen. Die Finanzierung des Projektes in Höhe von 260 000 Euro erfolgt zu 75 Prozent aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zu 25 Prozent aus städtischen Eigenmitteln.

Zwei Mitglieder des Ortsbeirats Altstadt hatten Änderungswünsche zur Planung vorgebracht und Initiativen von Anliegern aufgegriffen. In einem Gespräch am 10. März im Ortsamt Altstadt tauschten die für die Planung und Gestaltung zuständigen Ämter der Stadtverwaltung, Vertreter der Annen-Matthäus-Kirchgemeinde als unmittelbarem Anlieger und zwei Ortsbeiratsmitglieder ihre Auffassungen zur Gestaltung aus. Die Vertreter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und des Stadtplanungsamtes konnten gestern vor Ort deutlich machen, dass mit dem Projekt aus einem bisher kaum nutzbaren Areal eine Freifläche mit Aufenthaltsqualität entstehen wird. Sie kann u.

a. von Bewohnern, Besuchern der Schwimmhalle und der Kirche genutzt werden. Die Gesprächspartner bewegten sich gestern aufeinander zu und fanden gemeinsam Kompromisse. Zukünftig soll bei ähnlichen Projekten die Einbeziehung des Ortsbeirats und der Anwohner intensiviert werden.
geschrieben am: 14.03.2011
Redaktion DD-INside.com


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