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SILBERMOND -Wir waren ein Geschenk-

Stolle (Bass & Gitarre), Andreas Nowak (Schlagzeug) sowie Sängerin Stefanie Kloß auf der Suche nach einer Bezeichnung für ihre Gruppe. Tsja, und dann kommt ihnen das Wort JAST in den Sinn. Und wer hätte es gedacht, sie verwenden für diesen Unsinn die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen. TSJA, da hätte aus JAST tatsächlich TSJA oder JATS oder sonst was hervorgehen können.Die Mitglieder hatten sich in Bautzen bei einem Musikprojekt mit dem Namen TenSing kennen gelernt. Sie sind nach der Wende eine Formation, die in ihrer Anfangszeit Rock-musik mit englischen Texten macht und ihre Version bekannter Hits zum Besten gibt. Bis hierher verläuft die Geschichte der Band haar-genau wie die so vieler anderer Newcomer. Dass eine Combo aber bereits drei Monate nach ihrer Gründung einen Preis einheimst, ist indes nicht ganz alltäglich. Während viele Mitbewerber um den Bandwettbewerb ‚BEAT‘ des Landkreises Bautzen bereits längere Zeit zusammen spielen, gelingt es JAST, ihnen allen die Trophäe vor der Nase wegzuschnappen.

Ihr habt jetzt 2 Alben herausgebracht und eine Traumkarriere hingelegt, habt alles richtig ge-macht und eine viele Preise gewonnen. Habt Ihr Angst davor, irgendwann Fehler zu machen, oder das etwas schief gehen könnte?

STEFFI:Wir haben sicher bis jetzt schon ganz, ganz viele Fehler gemacht wo wir jetzt sagen – hm jetzt würden wir es vielleicht anders machen, aber das gehört ja auch zum Leben dazu, also keiner ist perfekt und auch und wenn das jetzt alles sehr gut gelaufen ist und wir es uns gar nicht besser vorstellen können, gibt es trotzdem Sachen die man immer irgendwie besser machen kann. Und wo man sagt, ok dann hat man beim nächsten Album halt ein neues Ziel. Aber das ist auch gut so auf jeden Fall!

Was waren das für Fehler die euch da passiert sind?

STEFFI:Ja das kann man jetzt nicht so spontan sagen. Da sind einige Sachen die man einfach erleben muss und wo man sich das nächste mal sagt, vielleicht machst du es einfach mal ein bisschen anders. Es hat viel mit Erfahrung sammeln zu tun. Beim 2. Album sind wir mit ziemlich viel live Erfah-rung ins Studio gegangen sind um unsere Songs aufzunehmen, jetzt werden wir das beim 3. Album mal etwas anders herangehen. Einfach viele neue Wege gehen und vor allem viele ausprobieren.

Wann kann man euer 3. Album erwarten? Wie geht es mit Silbermond weiter?

STEFFI:Wir werden ja auf jeden Fall in Dresden spielen, danach fol-gen noch ein paar kleinere Konzerte und am 3. Oktober wird erstmal das letzte Konzert für dieses Jahr stattfi nden. Und dann werden wir alle erstmal ein zwei Wochen den Kopf frei bekommen bevor es dann wieder in den Proberaum geht um unsere übers Jahr gesammelten Ideen aufschreiben, da kommt ja einiges zusammen wenn man unterwegs ist. Da werden wir dann richtige fertige Songs draus machen – und im Anschluss so langsam wieder ins Studio gehen und vielleicht den ein oder anderen Song aufnehmen. Aber wir machen uns keinen Stress! Wir wollen das das 3. Album wirklich gut wird und wir wollen musikalisch mal was anderes ausprobieren, es wird trotzdem Silbermond sein, aber wir gucken mal… in der Musik stecken ja viele verschiedene Wege die man gehen kann und da werden wir auf jeden Fall einiges ausprobieren.

Verspürt ihr einen gewissen Erfolgsdruck oder geht ihr das ganz entspannt an?

JOHANNES:Wir gehen das auf jeden Fall sehr entspannt ran und wollen uns diesmal auch besonders viel Zeit nehmen, da es ja auch unserer Meinung nach wieder sehr gut werden soll. Wir werden alle unsere Ideen aufschreiben, lassen uns ein wenig inspirieren, Kreativität kann man ja nicht planen und dann wird man sehen was dabei heraus kommt, in welche Richtung es geht, aber ich geh davon aus, dass man auf dem nächsten Album Silbermond auf jeden Fall erkennen wird. Es wird keine komplett andere Richtung wo man uns nicht wiedererkennt geben, aber wir wollen schon einiges anders machen … und dann werden wir 2008 sehen was da entstanden ist.

Wie ist das wenn ihr einen Auftritt in Dresden, nahe der Heimat habt, ist das für euch was ganz besonderes?

STEFFI:Ja auf jeden Fall, ich kann mich noch gut an das letzte mal erinnern wo wir im Schlachthof gespielt haben, da war die ganze Familie da, ja da ist das Muffensausen schon extremst hoch. Man ist gerade in der Heimat natürlich sehr nervös und hat natürlich auch an sich selbst ganz hohe Ansprüche. So wird es jetzt natürlich auch wieder in Dresden sein, aber meistens ist dann genau das, das was es zu etwas ganz besonderen macht. Wir freuen uns da wirklich wie auf fast kein anderes Konzert drauf.

Wie viele Leute waren auf eurem ersten Konzert?

STEFFI:Wir waren ein Geschenk. Uns hat jemand eingekauft als Geburtstagsgeschenk für seine Schwester. Wir waren fast mehr Leute auf der Bühne als davor, aber es hat Spass gemacht…

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