LIFESTYLE

Lohnt sich der Kauf einer Photovoltaikanlage?

Deutschland strebt an, bis 2045 klimaneutral zu werden. Ein wichtiger Baustein dieses Klimaziels ist der Ausbau von erneuerbaren Energien – insbesondere von Photovoltaikanlagen. Was ist Photovoltaik überhaupt? Was sind die Vorteile dieser Anlagen und lohnt sich der Erwerb einer Photovoltaikanlage? Diese Fragen erläutert der folgende Artikel. 


 
Was ist Photovoltaik?
 
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Die Photovoltaikanlage besteht aus Solarmodulen, die auf Dächern oder Terrassen installiert werden. Die Solarzellen der Solarmodule nehmen das Sonnenlicht auf und wandeln es mit Hilfe von Wechseltrichtern in Haushaltsstrom um. Photovoltaik nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Viele private Haushalte setzen auf diese erneuerbare Energie und werden zu sogenannten Prosumer, da sie nicht nur Strom verbrauchen, sondern auch produzieren. Und auch im gewerblichen Sektor tut sich was. Die Ampel-Regierung hat sich darauf verständigt, dass Photovoltaik-Anlagen bei gewerblichen Neubauten zu Pflicht werden sollen. 
 
Vorteile von Photovoltaikanlagen
 
Wenn Sie eine Photovoltaikanlage erwerben, profitieren Sie von einer Reihe von Vorteilen. Bei einer Investition in eine Photovoltaikanlage nutzen Sie eine weltweit bewährte Technik, die darüber hinaus sehr wartungsarm ist. Langfristig sparen Sie Kosten durch eine Photovoltaikanlage, denn nach etwa 20 Jahren rentiert sie sich. Gleichzeitig schützen Sie sich vor immer teurer werdenden Netzstrom, denn der Solarstrom ist immer gleichbleibend gering. Nicht zu vergessen ist, dass Sie Ihre Immobilie durch den Erwerb einer Photovoltaikanlage aufwerten. 
Miete oder Kauf?
 
Sie können eine Photovoltaikanlage entweder kaufen oder mieten. Bei dem Kauf einer Photovoltaikanlage müssen Sie beispielsweise bei einer Leistung von 8 Kilowatt mit einem Anschaffungspreis von etwa 13.000 Euro rechnen. Diese Kosten müssen Sie nicht alleine tragen, es gibt Förderprogramme wie die BEG-Förderung oder Zuschüsse für Batteriespeicher und Solaranlagen. Wenn Sie die Kosten dennoch nicht sofort auf einmal begleichen wollen, können Sie über eine Miete oder eine Finanzierung nachdenken. Mit dem Kredit vorfinanzieren Sie Ihre Anlage, sie gehört direkt Ihnen. Es gibt bei Geschäftsbanken und Sparkassen direkte Kredite für Photovoltaikanlagen. Mieten oder pachten können Sie eine Photovoltaikanlage über einen Energieversorger oder ein übergeordnetes Unternehmen. Der Nachteil einer Miete ist, dass Sie zwar nur monatlich geringe Kosten von durchschnittlich etwa 50 Euro haben, dafür aber eine lange Laufzeit. Im Endergebnis, wird eine Miete dadurch teurer als wenn Sie eine Photovoltaikanlage kaufen. Einen Überblick über die besten Anbieter für Photovoltaikanlagen finden Sie hier. Auf Platz 1 für Photovoltaik Direktinvestments steht die Solar Direktinvest GmbH, diese hat sich auf die Anmietung von Dach und Freiflächen spezialisiert. 
 
Lohnt sich eine Investition in Photovoltaik?
 
Die Antwort lautet: Ja! Mit einer Photovoltaik-Anlage steuern Sie nicht nur Ihren Beitrag zu einer klimafreundlichen Entwicklung bei. Sie profitieren auch wirtschaftlich von dem Erwerb einer Photovoltaikanlage. Wenn Sie selbst Strom verbrauchen, machen Sie sich unabhängig von Ihrem Stromanbieter, denn Solarstrom ist günstiger und preisstabiler als der Strom aus dem Netz. Den Strom, den Sie nicht verbrauchen, speisen Sie ins öffentliche Netz ein und erhalten dafür eine Vergütung. Auch diese Einspeisevergütung trägt zur Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage bei. 
 
Fazit: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage? Ganz klar: Ja! Und zwar nicht nur, wenn Sie etwas für die Umwelt tun wollen. Es gibt eine Reihe von wirtschaftlichen Gründen, die für den Erwerb einer Photovoltaikanlage sprechen. Das haben auch viele Städte wie Dresden erkannt, die immer neue Photovoltaik-Projekte auf den Weg bringen
 
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