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Voller Einsatz für mehr Sicherheit und Ordnung

?Das Jahr 2017 war wie ein absolvierter Marathonlauf: kräftezehrend, aber lohnenswert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben vollen Einsatz gezeigt, um Veranstaltungen und Versammlungen abzusichern, für mehr Sicherheit auf unseren Straßen, Grünanlagen und Spielplätzen zu sorgen sowie den Gewerbetreibenden hilfreich zur Seite zu stehen. Zweifel an der Arbeit der Versammlungsbehörde haben die Mitarbeiter belastet und Kraft gekostet. Die Besetzung von 18 neuen Stellen ist bis auf eine gelungen, so dass das Ordnungsamt zwar mit neuen Kräften in das Jahr 2018 startet, aber weitere Stellen ausbauen wird?, resümiert der Erste Bürgermeister Detlef Sittel. ?Die Forderungen nach mehr Sicherheit werden immer größer. Das Ordnungsamt leistet als kommunale Institution dafür gründliche und verlässliche Arbeit. Neu strukturiert wird die Führungs- und Einsatzzentrale 2018, die ab Frühjahr sowohl für Bürger als auch für den Außendienst unter Telefon 0351-4886333 länger erreichbar sein wird. Außerdem werden digitale Service-Angebote für Verwarnungs- und Bußgelder Bürgern den Behördenkontakt erleichtern?, so Sittel weiter.

Sicherheit im öffentlichen Raum: Arbeit des Gemeindlichen Vollzugsdienstes (GVD)

Eine Herausforderung war 2017 die Kontrolle der neuen Regeln zur Straßenmusik. ?Mit viel Geduld erklärten die Außendienstmitarbeiter die Regeln und mussten neben vielen Belehrungen insgesamt 199 Verstöße ahnden?, so Ordnungsamtsleiter Ralf Lübs. Die Besondere Einsatzgruppe des GVD wurde mit zehn neuen Stellen aufgestockt. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind weiterhin die Fußstreifen auf der Hauptachse der Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Hauptstraße. Gemeinsame Streifen mit der Polizei in der Äußeren Neustadt, Gorbitz oder Löbtau haben sich etabliert und stärken das subjektive Sicherheitsgefühl der Öffentlichkeit. 2018 finden sie zusätzlich auch am Wiener Platz statt.

Zwölf Hunde musste die Einsatzgruppe 2017 in das Dresdner Tierheim bringen, da sie teils frei laufend eine allgemeine Gefahr darstellten (2016: 13). Mit 108 Beschwerden wegen aggressiven Bettelns 2017 liegt eine ähnliche Situation wie im Vorjahr vor (109 Beschwerden). Tatsächlich stellten die Bediensteten in 71 Fällen aggressiv bettelnde Personen fest. Nach wie vor ein großes Thema ist ruhestörender Lärm und die damit verbundene Verletzung der persönlichen Ruhe. 2017 stiegen die Fälle auf 713 (2016: 627). Fast verdoppelt haben sich die Beschwerden wegen unerlaubten Grillens oder offener Feuer: 2017 sind es 496, 2016 waren es noch 275.

Neben ihren Hauptaufgaben sicherten die Bediensteten des GVD auch 2017 wieder Großveranstaltungen, wie die Bunten Republik Neustadt und das Dresdner Stadtfest, die Spiele der SG Dynamo Dresden sowie Konzert- und Freiluftveranstaltungen, ab. Sie sorgten für freie Rettungswege und ahndeten wildes Parken. ?Seit Ende 2017 sind alle unsere Außendienstmitarbeiter mit Smartphones ausgestattet. Mit dem Gerät werden Sachverhalt und Fotos effizient erfasst und alle Daten können direkt in die Verarbeitungssoftware eingetragen und unmittelbar an die Bußgeldstelle versendet werden?, so Lübs.
Wie enorm wichtig der Zentrale Innendienst und die Führungs- und Einsatzzentrale (FEZ) sind, zeigen 30 000 Funkbucheinträge, die 2017 bearbeitet wurden. Wegen dieser Vielzahl an Kontakten und mehr Außendienstmitarbeitern, arbeitet auch die FEZ ab 2018 mit fünf zusätzlichen Stellen.

Mehr Raser erfasst: Ergebnisse der Überwachung von Geschwindigkeit und roter Ampel

Die stationären Blitzer der Stadt wurden 2017 komplett auf digitale Technik umgestellt. Derzeit sind 18 Anlagen in Betrieb. Die neue Technik liefert bessere Bilder und überträgt die Daten schneller. Das macht sich bemerkbar: Die Zahl der verfolgten Geschwindigkeitsverstöße ist 2017 um 41 Prozent auf 76 127 gestiegen (2016: 53 673). Analog zum Vorjahr sind die Dresdner mit 17 457 Verstößen am häufigsten auf der Waldschlößchenbrücke Richtung Altstadt zu schnell unterwegs. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung erfasste der Blitzer auf der Radeburger Straße: Nach Abzug der Toleranz fuhr das Fahrzeug 131 Kilometer pro Stunde und damit 71 Kilometer pro Stunde mehr als erlaubt. 814 Verfahren wegen Fahrens bei Rot mussten 2017 eingeleitet werden (2016: 838). ?Jeder, der zu schnell unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass er sich und unbeteiligte Dritte damit in große Gefahr bringen kann?, so Lübs. Auch die mobilen Überwachungsanlagen wurden 2017 technisch auf den neusten Stand gebracht. 2017 verzeichneten sie 58 555 verfolgte Verstöße (2016: 34 229). Der Aufbau eines neuen Blitzers auf der Bergstraße unterstützt den Luftreinhalteplan und soll dazu beitragen, dass die Feinstaubbelastung aufgrund überhöhter Geschwindigkeit an einer Straßensteigung sinkt. Für zwei weitere Blitzanlagen an Gefahrenstellen laufen derzeit die Abstimmungen. Bis 2020 soll die Rotphasenüberwachung weiter ausgebaut werden und damit zu mehr Sicherheit im Verkehr beitragen.

geschrieben am: 29.01.2018
Redaktion DD-INside.com


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