Partybilder schießen - So gelingen Fotos, während man feiert
Egal, ob man für einen kurzen Wochenend-Städtetrip in Dresden ist oder die sächsische Metropole nach der Arbeit mit Freunden unsicher machen möchte - ohne lustige und einmalige Erinnerungsfotos geht dabei nichts. Doch gerade beim nächtlichen Touren durch urige Bars oder während ausgelassener Partynächte in den angesagtesten Clubs sind die schlechten Lichtverhältnisse für jeden Hobby-Fotografen eine Herausforderung. Mit diesen Tipps gelingen die Party-Schnappschüsse trotzdem.
Zwischen Spiegelreflex und Digital
Eine hochwertige Spiegelreflexkamera liefert generell bessere Ergebnisse, sofern man sich ausreichend mit den nötigen Einstellungen für Licht, Kontrast und Belichtungszeit auskennt. Allerdings ist sie durch ihren meist hohen Anschaffungspreis, ihr Gewicht und aufgrund der Sperrigkeit nicht gerade ein idealer Partybegleiter, da es dann umso bitterer wäre, wenn ihr im Gedränge etwas zustößt.
Wesentlich praktischer für wilde Partynächte sind Digitalkameras bzw. Kompaktkameras, da sie klein genug sind, um zur Not auch in Hosentaschen Platz zu finden. Ein Blick auf die Angebote bei redcoon.de beweist zudem, dass die technischen Wunderwerke auch schon für den kleineren Geldbeutel zu haben sind. Selbst bei den günstigsten Modellen ist ein Motivprogramm für Aufnahmen bei Nacht allerdings unverzichtbar, um die Party-Erinnerungen erfolgreich festzuhalten.
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Tipp: Je nach Modell werden die auf nächtlichen Partys unerlässlichen Voreinstellungen als Nachtportraits, Party oder Nachtaufnahmen bezeichnet.
Da sich die Kamera anschließend automatisch darum kümmert, dass die Belichtungszeit für den diffusen Hintergrund lang genug ist und gleichzeitig das eigentliche Motiv im Vordergrund scharf genug festgehalten wird, können sich die Hobby-Paparazzi ganz auf das Abdrücken im richtigen Moment konzentrieren.
Scharf und deutlich trotz Stroboskopflackern und Discokugeln
Obwohl die Digitalkameras durch ihre Auto-Einstellungen fast die komplette Arbeit abnehmen können, ersetzen sie in keinem Fall das technische Know-how eines fotografieerfahrenen Menschen. Je höher das Preissegment, desto mehr Einstellungen können auch bei Kompaktkameras vom Nutzer selbst individuell angepasst werden. Dabei sollte man auf Folgendes achten:
- Blende weit öffnen (Belichtungsmodus "Zeitautomatik"), um Verschlusszeiten und damit auch lange (und störende) Belichtungsdauern zu verkürzen, ohne an Schärfe zu verlieren.
- Ideale Leuchtdauer eines Blitzes, um den Vordergrund so scharf wie möglich einzufangen: zwischen 1/500 und 1/50.000 Sekunden.
- ISO-Empfindlichkeit: maximal ISO 400 oder 800 (Kompaktkameras) bzw. IOS 1600 oder 6400 (Spiegelreflexkameras)
- Bei Aufsteckblitz: Diffusor und indirektes Anstrahlen über Decke/Wände für weicheres Licht
Bild: pitangacherry - Fotolia






