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Dresden entschärft Unfallhäufungsstellen

Auch 2020 hat das Straßen- und Tiefbauamt zahlreiche Unfallhäufungsstellen in Dresden entschärft. Ein Großteil der Maßnahmen verbessert die Sicherheit für den Radverkehr, aber auch für abbiegende Kraftfahrzeuge. Simone Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamts: ?Dresdens Unfallkommission hat es sich zum Ziel gesetzt, Unfallhäufungsstellen in der Stadt zu erkennen und Maßnahmen zu deren Beseitigung oder Entschärfung zu treffen. Das können Umbaumaßnahmen, Markierungsanpassungen wie zum Beispiel die Rotmarkierung von Radspuren oder Änderungen an Ampelschaltungen sein?.

In der Unfallkommission der Landeshauptstadt Dresden sind Vertreter des Straßen- und Tiefbauamtes sowie der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei und der Technischen Universität Dresden. ?Dank der Zusammenarbeit von Experten und Entscheidungsträgern ist die Umsetzung von kleinen verkehrsorganisatorischen Maßnahmen zur Unfallbekämpfung in kurzer Zeit möglich. Aber auch langfristige Maßnahmen, etwa die Ausrüstung einer Kreuzung mit einer Ampel oder bauliche Anpassungen, werden auf den Weg gebracht?, informiert die Amtsleiterin. Um Unfallhäufungsstellen zu besprechen und Lösungen zu finden, hat die Unfallkommission in den vergangenen drei Jahren jeweils fünfmal getagt.

Im Jahr 2020 wurden u. a. diese von der Unfallkommission beschlossenen Maßnahmen umgesetzt:

  • Fritz-Löffler-Straße/Reichenbachstraße
    Unfallschwerpunkt: Unfälle zwischen in die Reichenbachstraße rechtsabbiegenden Fahrzeugen und geradeausfahrenden Radfahrenden.
    Maßnahme: Radverkehrsführung geändert, fertiggestellt im November 2020, Kosten: 185.000 Euro
  • Striesener Straße/Hans-Grundig-Straße
    Unfallschwerpunkt: Unfälle zwischen aus der Hans-Grundig-Straße einbiegenden Fahrzeugen und Radfahrenden im Zuge der Striesener Straße.
    Maßnahme: vorhandene Fußgängerampel zu einer Knotenpunktampel erweitert, umgesetzt im Mai 2020, Kosten: 159.000 Euro
  • Straße des 17. Juni/Stephensonstraße
    Unfallschwerpunkt: Unfälle zwischen aus der Stephensonstraße einbiegenden Fahrzeugen und Radfahrenden im Zuge der Straße des 17. Juni.
    Maßnahme: Zufahrt Stephensonstraße umgestaltet, umgesetzt im Mai 2020, Kosten: 11.800 Euro
  • Carolaplatz
    Unfallschwerpunkt: Unfälle zwischen linksabbiegenden Fahrzeugen aus der Wigardstraße, hier Rotlichtmissachtung am 3. Ampelquerschnitt und geradeausfahrenden Fahrzeugen aus der Köpckestraße.
    Maßnahme: Signalsicht für Linksabbieger aus der Wigardstraße verbessert, umgesetzt im November 2020, Kosten: ca. 10.000 Euro
  • Budapester Straße/Josephinenstraße
    Unfallschwerpunkt: Unfälle zwischen linksabbiegenden Fahrzeugen aus der Budapester Straße stadtauswärts und geradeausfahrenden Fahrzeugen der Budapester Straße stadteinwärts.
    Maßnahme: Ampelsteuerung angepasst (separate Zufahrtssignalisierung für die Budapester Straße), umgesetzt im November 2020, Kosten: 5.000 Euro
  • Sachsenplatz
    Unfallschwerpunkt: Unfälle zwischen von der Albertbrücke kommenden, in das Käthe-Kollwitz-Ufer rechtsabbiegenden, Fahrzeugen und geradeausfahrenden Radfahrenden.
    Maßnahme: Rotmarkierung Radspuren, umgesetzt im Juni 2020, Kosten: ca. 8.000 Euro
  • Münzmeisterstraße/Räcknitzhöhe
    Unfallschwerpunkt: Fahrunfälle von Radfahrenden im Bereich der Haltestelle stadteinwärts beim Befahren der Gleise.
    Maßnahme: Markierung im Bereich der Gleisquerung, umgesetzt im Oktober 2020, Kosten: ca. 500 Euro
  • Könneritzstraße/Ostra-Allee und Striesener Straße/Steinstraße
    Unfallschwerpunkt: Unfälle im Zusammenhang mit der Grünpfeilregelung (Zeichen 720 StVO).
    Maßnahme: Grünpfeile abgebaut, Umsetzung im Mai und Oktober 2020
geschrieben am: 19.02.2021
Redaktion DD-INside.com


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