NEWSTICKER

Neue Dresden-Pass-Richtlinie

Bisher besitzen rund 26 000 Dresdnerinnen und Dresdner einen Dresden-Pass. Ab Januar 2020 erhalten ihn zusätzlich auch Menschen, die Wohngeld vom Sozialamt beziehen und Familien, die Kinderzuschlag erhalten. Diese Verbesserung betrifft insgesamt zirka 5000 Personen. Außerdem wird der Leistungskatalog um eine kostenlose Mietrechtsberatung erweitert. Bislang musste dafür ein gesonderter Antrag im Jobcenter bzw. Sozialamt gestellt werden. Das ist nicht mehr erforderlich. Der Stadtrat hat vor wenigen Tagen die neue Dresden-Pass-Richtlinie beschlossen.
Anträge nimmt das Sachgebiet Dresden-Pass im Sozialamt an der Junghansstraße 2, 01277 Dresden, entgegen. Die Mitarbeiter sind jeden Dienstag und Donnerstag von 8 bis 12 und 14 bis 18 Uhr persönlich erreichbar unter Telefon 0351-4884848, per Fax 0351-4884834 oder E-Mail: dresden-pass@dresden.de.

Bürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann: ?Insbesondere Dresdnerinnen und Dresdner mit geringen Einkommen geben einen wachsenden Anteil ihres Einkommens für Wohnen aus. Viele Menschen schränken sich deshalb bei Kultur und Teilhabe ein. Das muss nicht sein. Mit dem Dresden-Pass ermöglichen wir ihnen die gleichberechtigte Teilhabe. Der Dresden-Pass ist jetzt auch das Ticket für die von der Stadt geförderte mietrechtliche Beratung. Eine Mietrechtsberatung schafft insbesondere Klarheit darüber, inwieweit Mieterhöhungsverlangen und Betriebskostenabrechnungen zulässig sind.?

Informationen zum Thema: www.dresden.de/dresden-pass

Der Zugang zum Dresden-Pass soll zukünftig digital beantragt und als Scheckkarte ausgegeben werden. Das jetzt noch aktuelle Papierkärtchen würde dann entfallen. Das soll die Bearbeitung schneller machen sowie Vorsprachen und Kosten für Antragsteller und Stadtverwaltung verringern. Die neue Karte soll barrierefrei sein, insbesondere durch große Schrift, starke Kontraste und Brailleschrift für Menschen mit Sehbinderung. Ab wann der Dresden-Pass als Chipkarte vorliegt, steht noch nicht fest. Der Stadtrat hat dafür mit dem Beschluss das Mandat erteilt. Bis zur Umsetzung gelten alle Dresden-Pässe weiter und werden auch in Papierform ausgegeben.

Der Dresden-Pass ist eine freiwillige Leistung der Landeshauptstadt Dresden mit geringem Einkommen. Dresden-Pass-Inhaber können sich bei einem Kooperationspartner der Stadt kostenlos mietrechtlich beraten lassen sowie Mieterhöhungsverlangen des Vermieters und Betriebskostenabrechnungen prüfen lassen. Bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) gibt es ein Sozialticket bzw. eine rabattierte Abokarte. Vergünstig können auch Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt Dresden und des Freistaates Sachsen sowie kommunalen Sportstätten besucht werden. Der Dresden-Pass soll den Zugang zu gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen erleichtern, die Teilnahme am Leben in Gemeinschaft stärken, die Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterstützen und finanziell entlasten.

Zum 30. September 2019 waren insgesamt 25 844 Einwohnerinnen und Einwohner im Besitz des Dresden-Passes. Die meisten von ihnen bekommen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II). Die Beschlussvorlage V3150/19 ?Änderung und Neufassung der Richtlinie zur Gewährung des Dresden-Passes für Einwohnerinnen und Einwohner der Landeshauptstadt Dresden mit geringem Einkommen - Erweiterung des anspruchsberechtigten Personenkreises und des Leistungsumfanges? ist wie gewohnt im Ratsinformationssystem veröffentlicht.

geschrieben am: 27.12.2019
Redaktion DD-INside.com


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN
Für eine junge Frau und 19 junge Männer beginnt heute, am 15. August 2011 ein neuer Lebensabschnitt. Sie starten ihre Ausbildung zur Brandmeisterin bzw. zum Brandmeister. Neu ist, dass sie diese Ausbildung nicht wie sonst an der Landesfe ... mehr
Heute, Donnerstag, 31. Mai beginnt die Montage der neuen Fluchttreppe am Gebäude der 68. Grundschule ?Am Heiligen Born?, Heiligenbornstraße 15. Schülerinnen und Schülern der Schule sowie die Schulleiterin, Manuela Kalweit, ve ... mehr
Es begann mit starkem Regen in den frühen Morgenstunden am Montag, 12. August 2002. Niemand wird die Gewalt der Fluten der folgenden Tage vergessen. Dresden ist heute, zehn Jahre nach der Flut im August 2002, so gut wie nie zuvor imstande, mit ... mehr
Programm für das 15. Dresdner Stadtfest steht festDas 15. Dresdner Stadtfest wirft seine Schatten voraus: 77 Tage vor der Eröffnung steht das Programm des größten Stadtfests Deutschlands fest. Die Organisatoren rechnen am Woche ... mehr
Leser der französischen Tageszeitung ?Dernières Nouvelles d?Alsace?, die in Dresdens Partnerstadt Straßburg herausgegeben wird, sind am 23. und 24. September in Dresden zu Besuch. ... mehr
Am Donnerstag, 15. Mai, 17 Uhr, starten wieder die beliebten Dresdner Gartenspaziergänge ... mehr
Der sechste ?Dresdner Gartenspaziergang? findet am Mittwoch, 17. September, 16 Uhr, statt. ... mehr
Zum Aus- und Einsteigen der Fahrgäste bietet die Stadt während der Marktzeit zusätzlich sieben ge-bührenfreie Bushalteplätze auf der Rathausseite Kreuzstraße an. Sie sind erreichbar über St. Pe-tersburger Stra&sz ... mehr
Gemeinsam mit Dresdner Fraueneinrichtungen und -initiativen lädt die Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, zu Veranstaltungen anlässlich des 104. Internationalen Frauentages ein. Diese sind im Folgenden aufg ... mehr
ANZEIGE
NEUE NACHRICHTEN
Die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden und RomaRespekt bei Weiterdenken ? Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen laden herzlich zum zweitägigen Fachtag ... mehr
Das Terrassenufer wird im Bereich der Carolabrücke von Sonnabend, 11. Juli, ab 6 Uhr bis Sonntag, 12. Juli, um 18 Uhr voll gesperrt. In dieser Zeit werden auf der Carolabrücke  ... mehr
Im Rahmen des Projektes ?Zu neuen Ufern ? Blaues Band Geberbach" gab es eine Beteiligungsaktion für junge Dresdnerinnen und Dresdner. Von September bis Dezember 2019 waren dabe ... mehr
Ab sofort öffnen die Dienststellen des Sozialamts dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr ohne vorherige Anmeldung. An den übrigen Tagen ist das Sozialamt  ... mehr


Anzeige