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In der Krise Hilfe suchen

Im Jahr 2017 nahmen sich in Deutschland 9 241 Menschen das Leben. In Sachsen waren es 475 Männer und 136 Frauen. Im gleichen Jahr starben in Dresden 54 Männer und 25 Frauen durch Suizid ? Zahlen, die verdeutlichen, wie wichtig es ist, Menschen zu helfen, die nicht mehr wissen, wie es weitergeht.

Zeitlich passend zum Weltsuizidpräventionstag, der weltweit am 10. September begangen wird, hat der Psychosoziale Krisendienst des Gesundheitsamtes den jährlichen Dresdner Wegweiser für Krisen- und Notsituationen aktualisiert. Dieser hat Hilfsangebote für Menschen in unterschiedlichen Krisensituationen zum Inhalt und erscheint als Beilage des Dresdner Amtsblattes Nummer 36/2019 am 5. September 2019. Zudem ist er online unter www.dresden.de/krisenwegweiser abrufbar. Aufgelistet sind beispielsweise Bereitschaftsdienste, Notfallambulanzen und Beratungsstellen. Diese Einrichtungen helfen bei medizinischen, psychischen und psychosozialen Notfällen und Krisen. Außerdem stehen im Wegweiser weiterführende und spezifische Angebote.

Der psychosoziale Krisendienst hat eine kleine Materialsammlung unter dem Thema ?Suizid und Suizidalität? erarbeitet, die ebenfalls Bestandteil des Wegweisers ist. Diese Sammlung enthält neben allgemeinen Informationen zum Verständnis der suizidalen Problematik konkrete Hinweise für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene. Am Ende des Krisenwegweisers befinden sich Informationen zum ?Umgang mit Suizidgefährdung?. Hier finden Betroffene und Angehörige Verhaltenshinweise und Adressen professioneller Hilfsangebote. Online können diese Informationen unter www.dresden.de/suizidpraevention heruntergeladen werden.

Vielfältige Angebote in Dresden

In Dresden gibt es ein umfangreiches professionelles Angebot zur Suizidprävention. Dazu gehört der Sozialpsychiatrische Dienst ? ein ambulantes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. Der Psychosoziale Krisendienst ist eine psychologische Beratungsstelle für Menschen in seelischen Krisen- und Notsituationen.

Darüber hinaus bieten unter anderem die psychiatrischen Krankenhäuser, das Dresdner Krisentelefon ?Telefon des Vertrauens? und die Telefonseelsorge umfassende Hilfen in Form von Beratung, Information und Behandlung. 2017 wurde zudem das ?Netzwerk zur Suizidprävention Dresden? (NeSuD) gegründet. Dieses hat unter anderem die psychischen Belastungen und Suizidalität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema.

Hintergrundinformationen

Die Internationale Vereinigung für Suizidprävention (IASP) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben im Jahr 2003 den ?Welttag der Suizidprävention? ausgerufen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto ?Hand in Hand für Suizidprävention?. Jedes Jahr finden anlässlich dieses Tages international und national eine Vielzahl von Aktivitäten statt, um über Suizidalität und mögliche Hilfen zu informieren und so der Tabuisierung entgegenzuwirken.

geschrieben am: 04.09.2019
Redaktion DD-INside.com


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