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Mieterhöhung und Betriebskosten sorgfältig prüfen

Kristin Klaudia Kaufmann, Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen: ?Die Landeshauptstadt Dresden hat ein starkes Interesse daran, dass Mieter keine ungerechtfertigten Mieterhöhungen und falschen Betriebskostenabrechnungen bekommen. Im Dezember 2018 zahlten wir für 5 561 Haushalte im Schnitt monatlich 125,34 Euro Wohngeld. Leistungen für Unterkunft und Heizung wurden an 24 112 Bedarfsgemeinschaften in Höhe von durchschnittlich 342,23 Euro pro Monat ausgereicht. Ich rufe Mieterinnen und Mieter deshalb auf, Abrechnungen und Mieterhöhungen kritisch zu prüfen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bei ihrem Vermieter nach. Beantwortet dieser Ihre Fragen in einer angemessenen Frist nicht oder verstärkt sich Ihr Verdacht, dass an der Abrechnung oder der Erhöhung etwas nicht stimmt, suchen Sie sich juristische Unterstützung.?

Mieter geben in Dresden durchschnittlich 28 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für Wohnkosten aus. Das geht aus der aktuellen Kommunalen Bürgerumfrage 2018 hervor. Bei Haushalten mit geringem Einkommen ist die Wohnkostenbelastung mit 44 Prozent wesentlich höher. Gerade für einkommensschwachen Mieterinnen und Mieter sind Kostensteigerungen ein Problem. Wohngeld oder Leistungen für Unterkunft und Heizung müssen dann verstärkt in Anspruch genommen werden. Da es sich bei einem Mietvertrag um einen Einzelvertrag zwischen Mieter und Vermieter handelt, kann die Stadt nicht einschreiten. Das Sozialamt bietet Haushalten mit geringem Einkommen aber einen Gutschein für eine kostenfreie mietrechtliche Beratung beim Mieterverein an. Den Gutschein bekommen Haushalte, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld vom Jobcenter bzw. Grundsicherungs- oder Asylbewerberleistungen vom Sozialamt beziehen. Weitere Informationen dazu auf www.dresden.de/mietrechtsberatung

In den meisten Mietverhältnissen ist der Umgang von Mietern und Vermietern in Dresden gut und partnerschaftlich. Mieterhöhungen, Wohnungsmängel, Sanierungsvorhaben und Modernisierungsumlagen sowie hohe Betriebskostenabrechnungen, können aber für Ärger sorgen. Für Fragen zum Thema sind auch der Dresdner Mieterverein e. V. und die Verbraucherzentrale Sachsen e. V. gute Anlaufpunkte.
Wie viele andere deutsche Großstädte ist Dresden eine Mieterstadt. Rund 83 Prozent der Dresdner Haushalte wohnen zur Miete. Wohnungsgenossenschaften, große private Wohnungsunternehmen und viele private Einzeleigentümer bieten in Dresden ein vielfältiges Mietwohnungsangebot. Insgesamt 299 403 Wohnungen gibt es in der Stadt (Stand 09/2018). Darunter sind etwa 249 000 Mietwohnungen.

geschrieben am: 07.06.2019
Redaktion DD-INside.com


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