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„Vieles ist gar nicht bekannt“

Arabisch, Englisch, Farsi, Paschtu, Tigrinja ? das sind die Sprachen, in denen das Dresdner Gesundheitsamt und die Integrations- und Ausländerbeauftragte aktuell zwei Faltblätter zu legalen und illegalen Drogen herausgegeben haben. Die Informationsblätter ?Alkohol in Deutschland? und ?Drogen in Deutschland? erklären übersichtlich und in verständlicher Sprache, welche Gesundheitsrisiken bestehen, wie die rechtliche Situation aussieht, ab wann und welche Strafen beim Kaufen, Verkaufen oder Handel verhängt werden und welche Beratungsstellen es in Dresden gibt. Es geht unter anderem um Cannabis, Opiate und Amphetamine sowie Alkohol und Tabak. Alle Sprachfassungen sind mit einer Auflage von jeweils 1.000 Stück erschienen. Sie stehen, gemeinsam mit den 2018 erschienen deutschen Ausgaben, auch auf www.dresden.de/sucht zum Download bereit.

?Die Faltblätter richten sich an Neuzugewanderte. So früh wie möglich sollen sie mithilfe dieser Faltblätter über die Risiken von Suchtmitteln, die rechtliche Situation in Deutschland sowie Hilfeangebote in Dresden informiert werden. Wir stellen immer wieder fest, dass vieles gar nicht bekannt ist bzw. nicht in der Dimension erkannt wird. Die Faltblätter unterstützen die Fachkräfte bei ihrer Arbeit und sind ein Teil unserer aktiven Suchtprävention?, sagt Dresdens Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann.

?Die Faltblätter sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Merseburg. Dort hatten Studierende im Verlauf eines Projektes mit Geflüchteten einen Flyer herausgegeben, auf dessen Grundlage wir zum einen den Bedarf über den Arbeitskreis Suchtprävention abgefragt und zum anderen unser Vermittlungskonzept entwickelt haben?, erklärt die Suchtkoordinatorin der Landeshauptstadt Dresden, Dr. Kristin Ferse.
Die Faltblätter verteilen Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe, der Krankenkassen und der Dresdner Suchtberatungs- und Behandlungsstellen. Sie werden außerdem während Aufnahmegesprächen von Flüchtlingen in Wohnformen der Jugendhilfe und Sozialhilfe und im Rahmen von suchtpräventiven Veranstaltungen ausgehändigt und liegen zudem in Rathäusern, in Ortsämtern, bei Migrationsberatungsstellen und im Deutschen Hygienemuseum Dresden aus.

geschrieben am: 06.02.2019
Redaktion DD-INside.com


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