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Internationale Klimaschutzstipendiaten informieren sich über Dresdner Klimaschutzstrategie

Umweltbürgermeisterin begrüßt Studiengruppe

Heute, am 13. September, begrüßt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen 17 Klimaschutzstipendiatinnen und -stipendiaten aus 16 Entwicklungsländern im Dresdner Rathaus. Der Besuch ist Auftakt einer Studienreise unter dem Motto ?Wissenstransfer für effektive Klimaschutzpolitik?. Das internationale Klimaschutzstipendienprogramm der Alexander-von Humboldt-Stiftung ermöglicht Nachwuchsführungskräften aus Asien, Afrika und Südamerika, ein Jahr lang in Deutschland an einem forschungsnahen Projekt eigener Wahl zu Klimaschutz und klimarelevantem Ressourcenschutz zu arbeiten.

?Innerhalb des Stipendienprogramms gewinnen die jungen Klimaschützer neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die sie später mit in ihre Heimatländer nehmen, um die Bedingungen vor Ort verbessern zu können?, erklärt Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. ?Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die uns alle fordert. Wir informieren über die städtische Klimaschutzstrategie und tragen so zum Austausch bei und wollen dabei auch über den Dresdner Tellerrand blicken?, so Jähnigen weiter. Der Besuch im Dresdner Rathaus hat schon Tradition. Regelmäßig werden internationale Gäste begrüßt und über die städtischen Klimaschutzbemühungen zur Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und Nutzung erneuerbarer Energien informiert.

Drei der 17 Stipendiaten haben ihre Gastinstitute in Dresden. So forscht zum Beispiel eine Stipendiatin an der Dresdner Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES) zur sicheren Abwassernutzung in der Landwirtschaft, um dies in ihrem Heimatland Kolumbien als Klimawandelanpassungsstrategie anzuwenden.

Die Dresdner Stipendiaten haben durch das Centre for International Postgraduate Studies of Environmental Management (CIPSEM) ihre Gastinstitute gefunden. CIPSEM, ansässig an der TU Dresden, ist seit 41 Jahren in der Weiterbildung im Klimaschutz tätig und übernimmt auch die Konzeption, Organisation und Durchführung der 15-tägigen Studienreise. Nach dem Auftakt im Dresdner Rathaus werden das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, der Forstpark in Tharandt sowie das Umweltforschungszentrum in Leipzig besucht. Die Studienreise führt unter anderem auch nach Berlin zum Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und endet mit einem Aufenthalt bei der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm.

geschrieben am: 13.09.2018
Redaktion DD-INside.com


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