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Stadt und EU fördern Fernwärmetrasse nach Pieschen

Bescheid über 5,62 Millionen Euro an DREWAG erteilt

Die Landeshauptstadt Dresden, hat für den Bau einer Fernwärme-Haupttrasse mit Untertunnelung der Elbe einen Förderbescheid über 5,62 Millionen Euro an die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH ausgereicht. Künftig soll der Stadtteil Pieschen mit Fernwärme versorgt werden. ?Die Maßnahme optimiert die Energieversorgungsstruktur in Pieschen und ist ein Beitrag zum Klimaschutz in Dresden. Gegenüber der derzeitigen Versorgungssituation werden damit Kohlendioxid-Einsparungen von über 3 300 Tonnen pro Jahr erreicht. Dieser Wert kann durch den Einsatz nicht-fossiler Energieträger noch erhöht werden. Ich denke da zum Beispiel an Geothermie?, beschreibt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain das Förderziel. ?Schritt für Schritt werden auch die städtischen Objekte an die Fernwärme angeschlossen, unter anderem der neue Schulcampus an der Gehestraße und die Pieschener Wohngebäude in kommunalem Eigentum?, so Schmidt-Lamontain weiter.

Die Fernwärme-Haupttrasse leistet einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung und ressourcenschonenden Wärmeversorgung im Dresdner Nordwesten. Im städtischen Energie- und Klimaschutzkonzept (IEuKK) ist sie ein Schlüsselprojekt. Mit dem Förderbescheid kann das erste Teilprojekt des Bauvorhabens umgesetzt werden. 80 Prozent der Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 20 Prozent sind Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden. Zu den Fördermitteln kommen die Eigenmittel der DREWAG Stadtwerke GmbH und ein Zuschuss nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, um das Projekt zu finanzieren. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 15,7 Millionen Euro. Für die Gesamtmaßnahme zur Fernwärmeversorgung in Pieschen, die sich aus mehreren Teilprojekten zusammensetzt, werden Kosten von 28,3 Millionen Euro angesetzt. Die nächsten Teilprojekte werden derzeit vorbereitet und beantragt.

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert im Rahmen des Programms ?Integrierte Stadtentwicklung (ISE)? ein breites Spektrum an Vorhaben. Die Zuwendung ist dazu bestimmt, benachteiligte Stadtquartiere bei der Entwicklung und Umsetzung baulicher, infrastruktureller, energetischer und bildungsorientierter Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung städtebaulicher, demografischer, wirtschaftlicher, ökologischer, kultureller und sozialer Problemlagen sowie Defiziten bei der Barrierefreiheit im Rahmen eines integrierten Handlungskonzepts zu unterstützen. Die Landeshauptstadt Dresden hat sich 2015 mit dem Gebiet Dresden Nordwest um die Programmaufnahme beworben. Der Bau der Fernwärmetrasse nach Pieschen ist kostenseitig die größte Maßnahme des Gebietskonzeptes Dresden Nordwest und entfaltet gleichzeitig im Handlungsfeld ?Energieeffizienz? auch die größte Wirkung. Weitere Projekte zur Stadtteilentwicklung sind der Grünzug an der Gehestraße und die Sanierung des Gebäudes des Vereins ?Kunstraum und Ateliers GEH8 e. V.?.

geschrieben am: 05.09.2018
Redaktion DD-INside.com


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