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Kein Wasser aus Dresdner Gewässern entnehmen

Die Wasserstände in Dresdner Gewässern sind sehr niedrig. Trocknen sie aus, ist das gefährlich für Pflanzen und Tiere. Deshalb ist es aktuell generell nicht zulässig, an folgenden Bächen Wasser zu entnehmen:
Kaitzbach, Nöthnitzbach sowie dem Leubnitzbach/Koitzschgraben/Blasewitz-Grunaer-Landgraben. Sie sind zeitweise bereits an manchen Stellen trocken.

Für alle anderen städtischen Bäche gilt: Selbst das Schöpfen mit Handgefäßen sollte unterbleiben oder mit höchster Zurückhaltung erfolgen. Auf keinen Fall darf der Bach durch das Wasserentnehmen austrocknen. Abpumpen von Bachwasser ist grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Umweltamtes zulässig. Dieser Hinweis gilt insbesondere für Eigentümer und Nutzer von Grundstücken an Bächen, Kleingärtner und Kleingartenvereine. Es ist auch unzulässig, vorübergehend oder dauerhaft an Gewässerböschungen oder der Sohle Vorrichtungen zur Wasserspiegelanhebung und/oder zur Wasserentnahme einzubauen, wie beispielsweise Halterungen für Pumpen oder Querverbaue. Werden bei Gewässerkontrollen Verstöße festgestellt, kann dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Das Bußgeld beträgt mindestens 50 Euro.

Fragen zur aktuellen Wasserführung sowie zum geltenden Wasserrecht beantwortet die Untere Wasserbehörde im Dresdner Umweltamt gern telefonisch unter 0351-4886283 oder per E-Mail an umwelt.recht1@dresden.de.

Weil es in den letzten Monaten wenig regnete und im Winter kaum Schnee fiel, führen viele Dresdner Bäche nur sehr wenig Wasser. Durch niedrige Wasserstände und steigende Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers. Das mindert die Selbstreinigungskraft des Gewässers. Dadurch wachsen vermehrt Algen. Fische und Kleinstlebewesen sterben. Abpumpen oder Ableiten von Wasser aus den Bächen verschärft diese Situation.

geschrieben am: 09.05.2018
Redaktion DD-INside.com


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