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Saubere Luft – eine Luftnummer?

Nächstes Dresdner Umweltgespräch am 22. November

Wie steht es um die Luftreinhaltung in Dresden? Warum ist es so schwer, die von der EU vorgegebenen Grenzwerte für Luftschadstoffe einzuhalten? Welche Rolle spielen dabei die Autoindustrie und der Abgasskandal? Welche Strategien verfolgen andere deutsche Großstädte?

All diesen Fragen gehen die dritten Umweltgespräche zum Element Luft am Dienstag, 22. November, ab 19 Uhr auf den Grund. Unter dem Titel ?Saubere Luft ? eine Luftnummer?? diskutieren im Podium Peter Mock vom International Council On Clean Transportation (ICCT), Michael Niedermeier vom ADAC, Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg, Michael Thielke von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin und Eva Jähnigen, Umweltbürgermeisterin der Stadt Dresden. Vorab führt Professor Udo Becker vom Institut für Verkehrsplanung der Technischen Universität Dresden in die Problematik ein und wird sich dann ebenfalls in die Debatte einbringen. Die Moderation übernimmt die Journalistin Bettina Klemm.

?Im Jahr 2008 stellte die Stadt Dresden einen Luftreinhalteplan auf, den sie 2011 aktualisierte. Ein großes Maßnahmenpaket, das insbesondere den öffentlichen Nahverkehr stärkt, war Kernstück des Plans?, erläutert Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Dresdner Umweltamtes. ?So konnten wir die Einführung einer Umweltzone in Dresden vermeiden. Dennoch haben sich die Werte, insbesondere der Stickoxide, bis 2015 nicht so entwickelt, wie prognostiziert. Das heißt, dass wir an der Messstelle Bergstraße und an einigen anderen verkehrsreichen Straßenabschnitten weiterhin den Grenzwert  für Stickstoffdioxid (Jahresmittelwert) überschreiten. Nun stehen wir vor der Herausforderung, wie wir die Grenzwerte einhalten sollen, obwohl unser Handlungsspielraum fast völlig ausgeschöpft ist. Kommen bald Fahrverbote auf uns zu? Oder die blaue Plakette? Und inwieweit wird auch die Automobilindustrie endlich in die Pflicht genommen? Hier ist eine zeitnahe Lösung nötig, denn sonst drohen der Stadt empfindliche Geldstrafen?, beschreibt Dr. Christian Korndörfer die schwierige Lage in Dresden. ?Das Thema ist demnach hochaktuell und ich freue mich auf eine fundierte Debatte, die diesen Problemen nachgeht?, ergänzt er.

Mit vier Diskussionsabenden unter dem Titel ?Vier Elemente ? Dresdner Umweltgespräche? knüpfen das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden und der Verein Umweltzentrum Dresden bereits zum siebenten Mal an die beliebte Reihe aus den Vorjahren an. Die Themen stehen erneut im Zeichen der vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Umrahmt mit Musik des Dresdner Kammerensembles ?Serenata Saxonia? erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Umweltthemen in der Stadt. Was haben wir bis heute erreicht oder vielleicht auch versäumt? Welche Aufgaben liegen noch vor uns? Lösungsvorschläge und Visionen für die weitere Entwicklung der Landeshauptstadt werden mit Experten diskutiert.
Die Veranstaltungen finden im Neuen Rathaus, Plenarsaal, Eingang Goldene Pforte, Rathausplatz 1 statt. Der Eintritt ist frei. Am darauf folgenden, den 29. November steht das Element Feuer im Mittelpunkt, die Diskussionsgäste befassen sich mit dem Thema: ?Energiewende in der Sackgasse??.

geschrieben am: 18.11.2016
Redaktion DD-INside.com


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