DRESDEN

Dresden Wilschdorf

Der Stadtteil Dresden Wilschdorf liegt im Norden der Hauptstadt und grenzt an die Stadtteile Hellerau, Rähnitz und Trachenberge. Im Norden von Wilschdorf liegt der Moritzburger Ortsteil Boxdorf und im Nordosten der Dresdner Flughafen.

Dresden Wilschdorf geht vermutlich auf eine sorbische oder slawische Siedlung zurück und wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung kann auf 1242 datiert werden. Aufgeführt wurde Wilschdorf in den Urkunden damals als Ranis Maius (Groß-Rähnitz). Den ländlichen Charakter, den sich Dresden Wilschdorf bis heute bewahrt hat, bezeugen viele Fachwerkhäuser und Bauerngehöfte im Ortskern, die zu den ältesten Gebäuden Dresdens zählen. Dresden Wilschdorf hat aber auch Modernes zu bieten. So kaufte die amerikanische Firma AMD im Jahr 1996 zahlreiche Ländereien in Wilschdorf auf und baute hier eine Mikrochip- Fabrik, die die modernsten Mikroprozessoren produziert und in die ganze Welt ausliefert.

Die Wilschdorfer Dorfkirche

Die Dorfkirche von Dresden Wilschdorf ist die älteste Kirche Dresdens. Eine der kleineren Bronzeglocken dieser Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten fanden immer wieder Um- und Anbauten an der Kirche statt. So stammen das innere Westportal und die Pforte zur Sakristei aus dem 16. Jahrhundert und im 15. Jahrhundert entstand die schöne Freskenmalerei an der Wand des Innenraumes.

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