DRESDEN

Dresden Sporbitz

Der Stadtteil Sporbitz liegt im Südosten der Stadt Dresden, mitten im Elbtalkessel, 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und gehört zum Ortsamtsbereich Leuben. Angrenzend liegen die Stadtteile Großzschachwitz, Meußlitz und Großluga, außerdem grenzt Sporbitz bereits an die Stadt Heidenau an. Der Dorfkern von Sporbitz liegt etwas erhöht, auf einer durchschnittlichen Höhe von 115 m über NN, direkt an einem alten Seitenarm der Elbe. So wurde auch beim Elbehochwasser im Jahr 2002 nur ein kleiner Teil von Sporbitz überflutet, der Rest lag hoch genug, um vom Wasser verschont zu bleiben. In dem Gebiet um Sporbitz gibt es ein reiches Kiesvorkommen, das bereits zu großen Teilen abgetragen wurde und so entstand der Baggersee die Sporbitzer Kiesgrube. Du erreichst Sporbitz mit der S-Bahn und mit der Buslinie 89.

Geschichte Sporbitz

Sporbitz wurde im Jahr 1350 das erste Mal unter dem Namen Sperwicz in den Urkunden erwähnt. Dieser Name ist slawischen Ursprungs, leitet sich allerdings von der altsorbischen Bezeichnung spar für eine ausgebrannte Stelle ab. Im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg wurde Sporbitz 1639 niedergebrannt, einen weiteren Dorfbrand gab es im Jahr 1763. Die Bewohner des Dorfes lebten hauptsächlich von der Landwirtschaft, aber auch von der Zwirnerei und der Strohflechterei. Bis heute haben sich einige der alten Bauerngehöfte im Dorfkern erhalten. Sporbitz wurde 1950 nach Dresden eingemeindet.

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