DRESDEN

Dresden Rossendorf

Der Stadtteil Rossendorf liegt im Osten von Dresden und gehört zur Ortschaft Schönfeld-Weißig. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 300 m über NN ist Rossendorf einer der höher gelegenen Stadtteile der sächsischen Hauptstadt. In diesem Ort gibt es den Rossendorfer Teich, aus dem außerdem die Prießnitz entspringt. Rossendorf ist zwar kein kleiner Stadtteil, doch ist die Bevölkerungsdichte hier relativ klein. Einen Namen hat sich Rossendorf allerdings durch das hier angesiedelte Forschungszentrum Dresden-Rossendorf gemacht.

Rossendorf wird 1350 erstmals in Urkunden erwähnt. Der Name des Ortes leitet sich von dem altsorbischen Personennamen „Roslav“ ab. 1429 wird außerdem ein Vorwerk mit dem Namen Rossendorf in den Urkunden aufgeführt, aus dem später ein Rittergut entstand.

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)

Das Forschungszentrum im Dresdner Stadtteil Rossendorf ist ein naturwissenschaftliches Forschungszentrum, das auch Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft ist. Das Zentrum erstreckt sich gesamt auf einer Fläche von 186 Hektar und betreibt Anwendungs- und Grundlagenforschung in den Disziplinen Physik, Biologie, Chemie und Medizin. Beschäftigt werden hier circa 750 Mitarbeiter, darunter über 330 Wissenschaftler und über 50 Auszubildende. Der Gesamtetat des Forschungszentrums für ein Jahr liegt bei etwa 83 Millionen Euro, die zur Hälfte von Bund und Ländern beigesteuert werden.

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) war 1992 aus dem Zentralinstitut für Kernforschung (ZfK) der DDR hervorgegangen.

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