DRESDEN

Dresden Reitzendorf

Reitzendorf ist ein Stadtteil im Dresdner Osten, der im Schönfelder Hochland auf einer durchschnittlichen Höhe von 300 m über NN liegt und zur Ortschaft Schönfeld-Weißig gehört. Reitzendorf wurde vermutlich um 1200 von fränkischen Siedlern gegründet und 1378 das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Name der Ortschaft geht auf den deutschen Personennamen „Richizo“ zurück. In der Gegend ist vor allem die Landwirtschaft vorherrschend, doch mit der Zeit wurde Reitzenberg auch attraktiver für Touristen. Zu Reitzendorf gehört auch der Triebenberg, auf dem sich der höchste Punkt Dresdens befindet. 1994 schlossen sich Reitzendorf und einige umliegende Ortschaften zu Schönfeld-Weißig zusammen, diese Ortschaft wurde dann komplett im Jahr 1999 nach Dresden eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

Südöstlich von Reitzendorf steht die Reitzendorfer Windmühle, die ihrerseits eines der Wahrzeichen des Schönfelder Hochlands darstellt.

Seit 1992 existiert in dem Ort das Kleinbauernmuseum Reitzendorf. Geführt wird dieses Museum von dem Heimatverein Schönfelder Hochland e.V. und zudem gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden und die Ortschaft Schönfeld-Weißig. Das Kleinbauernmuseum umfasst einen vollständig erhaltenen Kleinbauernhof, der typisch für diese Gegend ist. Die vollständige Ausrüstung und Wohneinrichtung des Bauernhofs ist so erhalten, wie sie bis 1950 auf dem Hof genutzt wurde und ist heute Teil der authentischen Ausstellung. Die Räumlichkeiten des Museums können außerdem für Feiern genutzt werden.

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