DRESDEN

Dresden Leubnitz-Neuostra

Leubnitz-Neuostra ist ein Stadtteil der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, befindet sich in dessen Südosten und gehört zum Ortsamtsbereich Prohlis. Dieser Teil der Stadt liegt auf einer Höhe zwischen 125 und 185 m über NN und ist circa fünf Kilometer von der Inneren Altstadt, dem Stadtzentrum Dresdens, entfernt. Angrenzend liegen die Stadtteile Prohlis, Strehlen, Gostritz, Mockritz und Lockwitz, außerdem grenzt hier bereits Goppeln, eine Gemeinde von Bannewitz (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), an. Sehenswert in Leubnitz-Neuostra sind der Klosterhof, der Dorfkern und Klosterteichplatz, die Leubnitzer Kirche aus dem 12. Jahrhundert und auf deren Friedhof das Grabmal des „Bauernastronomen“ Johann Georg Palitzsch.

Geschichte Leubnitz-Neuostra

Leubnitz-Neuostra wurde im Jahr 1227 das erste Mal unter dem Namen Lubanitz in den Urkunden erwähnt. Dieser Name stammt aus dem Altsorbischen, bedeutet so viel wie „Leute eines Luban“ und verweist so auf den Namen des Ortsgründers oder des Stammesältesten. 1568 siedelten sich Bauern aus den nahegelegenen Dörfern in Leubnitz-Neuostra an, da ihre Ländereien gebraucht wurden, um das Ostragehege und ein Festungsvorwerk anlegen zu können. Im Jahr 1902 erhielt Leubnitz-Neuostra Anschluss an das Straßenbahnnetz von Dresden. 1974 wurde diese Strecke aber wieder stillgelegt und durch eine Buslinie ersetzt. Im Jahr 1921 wurde Leubnitz-Neuostra nach Dresden eingemeindet. Der Ort hat sich im Laufe der Zeit kaum verändert und große Teile des Dorfkerns stehen heute unter Denkmalschutz.

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