DRESDEN

Dresden Leipziger Vorstadt

Die Leipziger Vorstadt liegt nordwestlich der Innenstadt und wurde nach der Stadt Leipzig benannt, da sie in dieser Richtung der Dresdner Innenstadt vorgelagert ist. Städtebaulich ist dieser Stadtteil durch die Anlagen des Neustädter Bahnhofes und dessen Gleisvorbauten dominiert, die die Leipziger Vorstadt in mehrere Stadtquartiere teilt. Du erreichst die Leipziger Vorstadt über den Bahnhof Dresden-Neustadt oder mit den Straßenbahnlinien 3, 4. 6, 9, 11 oder 13. In diesem Teil von Dresden leben circa 5.000 Einwohner, 1910 gehörte er sogar zu den dicht besiedeltsten Teilen Dresdens. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es durch die Bombenangriffe etliche Schäden und zerstörte Gebäude. Zudem waren während der Zeit der DDR viele weitere Gebäude dem Verfall überlassen und einige mussten schließlich sogar abgerissen werden. Mittlerweile wurden aber viele Häuser saniert und auch Gaststätten eröffnet, die dem Stadtteil neue Attraktivität verleihen.

Kultur und mehr

In der Leipziger Vorstadt sind sowohl das Hechtviertel als auch die Hansastraße beliebte Wohngegenden. Die Hansastraße ist beiderseitig in geschlossener Bauweise mit Wohnhäusern bebaut, was etwa 500 Wohnungen schuf und so einmalig in Dresden ist. Im Hechtviertel findet jedes Jahr das Stadtteilfest Hechtfest statt.

Mehr Veranstaltungen bieten dir der Alte Schlachthof, in dem Messen und Konzerte stattfinden und die Ruine der St.-Pauli-Kirche, in der unter anderem Theater gespielt wird.

Fast das interessanteste an der Leipziger Vorstadt ist der Name, der nicht etwa eine Verwechslung beinhaltet, sondern daher rührt, dass der ehemalige Vorort Dresdens in Richtung und an der Straße nach Leipzig liegt. Die großflächige Leipziger Vorstadt war schon historisch ein Wohngebiet und zählte vorm ersten Weltkrieg zu den dicht besiedelsten Stadtteilen Dresdens. Während des ersten und zweiten Weltkrieges zerstörte Wohngebäude wurden teilweise durch moderne Zweckbauten ersetzt; auch Lücken in der Bebauung waren bis 1989 für diesen vernachlässigten Stadtteil charakteristisch. Sehenswert sind das Hechtviertel mit den nach dem ersten Weltkrieg erstellten Genossenschaftsbauten und die Hansa-Bebauung, die größte Wohnanlage Dresdens mit mehr als 50 Wohnungen, ferner die unter Denkmalschutz stehende älteste Sozialsiedlung Dresdens, die Johann-Meyer-Stiftung.

Touristisch von Interesse sind eine Besichtigung des von der Unterhaltungsbranche genutzten Alten Schlachthofes und das in den Ruinen der St- Pauli-Kirche etablierte Freilandtheater. Als Übernachtungsmöglichkeit speziell bei jüngeren Besuchern beliebt ist das frühere Passagierschiff "Die Koje".

Ortsamt Neustadt
Hoyerswerdaer Str. 3
01099 Dresden
Tel. 0351/4886655
ortsamt-neustadt@dresden.de
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