DRESDEN

Dresden Kleinpestitz

Kleinpestitz ist ein Stadtteil im Südwesten von Dresden, der zum Ortsamtsbereich Plauen gehört. Dieser Teil der sächsischen Landeshauptstadt liegt auf einer Höhe zwischen 152 bis 210 m über NN und somit ein gutes Stück höher als das Stadtzentrum von Dresden. Kleinpestitz ist auch als Stadtteil von Dresden sehr dörflich geblieben. Im Dorfkern haben sich einige alte Bauerngehöfte erhalten, die im Laufe der Zeit denkmalgerecht saniert wurden. Darunter die Gehöfte Altpestitz Nr. 1 (1777 erbaut), Nr. 3 (1620 erbaut) und Nr. 5 (1775 erbaut).

Geschichte Kleinpestitz

Kleinpestitz wurde im Jahr 1370 das erste Mal unter dem Namen Pestewicz urkundlich erwähnt. Dieser Name kommt aus dem Altsorbischen und bedeutet „Leute des Pest“. Um 1495 gab es in dem Ort drei Bauernwirtschaften. Im Jahr 1620 gehörte das Dorf dem Bauern Palitzsch, dieser ließ für seine Tagelöhner sechs Häuser bauen. Das Palitzschsche Gut ist bis heute erhalten geblieben. Kleinpestitz hatte nie eine eigene Schule, da die Einwohnerzahl zu gering war und so mussten die Kinder des Dorfes im benachbarten Kaitz und Mockritz zur Schule gehen. Im Jahr 1921 wurde Kleinpestitz nach Dresden eingemeindet. Während der 1970er und 1980er Jahre entstanden in diesem Stadtteil neue Wohnmöglichkeiten in Form von mehreren Plattenbauten.

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