DRESDEN

Dresden Gostritz

Gostritz ist ein Stadtteil der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, der an dessen südlichem Stadtrand liegt und zum Ortsamtsbereich Plauen gehört. Dieser Teil der Stadt liegt auf einer Höhe zwischen 155 und 195 m über NN. Angrenzend liegen die Stadtteile Mockritz und Leubnitz-Neuostra, im Süden liegt bereits die Gemeinde Bannewitz (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge). Durch Gostritz fließt der Nöthnitzbach, ein kleines Nebengewässer der Elbe. Gostritz ist recht dörflich und hat sich mit Altgostritz seinen historischen Dorfkern bewahren können. Neben einigen Miets- und Wohnhäusern gibt es in diesem Stadtteil mehrere große Handelsgärtnereien sowie Baum- und Rosenschulen. Im Jahr 2004 wurden am Dorfplatz auch einige Einfamilienhäuser errichtet.

Geschichte Gostritz

Gostritz wurde im Jahr 1378 das erste Mal unter dem Namen Gosterticz in den Urkunden erwähnt. Dieser Name kommt aus dem Altsorbischen, bedeutet so viel wie „Leute des Gostirad“ und verweist vermutlich auf den Personennamen des Stammesältesten des Dorfes. Während der Schlacht bei Dresden im Jahr 1813 wurden auch einige Gehöfte von Gostritz in Mitleidenschaft gezogen. Das Dorf lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft und besteht dementsprechend zu großen Teilen aus größeren Bauerngütern, die vor allem in Altgostritz mit beeindruckenden Hofeinfahrten aufwarten. Im Jahr 1921 wurde das Dorf Gostritz schließlich nach Dresden eingemeindet.

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