DRESDEN

Dresden Gohlis

Gohlis liegt im Nordwesten von Dresden, am Elberadweg, besteht aus den Gemarkungen Nieder- und Obergohlis und gehört zur Ortschaft Cossebaude. Gohlis wird im Jahr 1144 das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich aus dem Altsorbischen ab und bedeutet so viel wie „Siedlung auf kahlem/waldlosem Land“. Neben dem Fischfang in der Elbe lebten die Einwohner von Gohlis auch von der Landwirtschaft. An diese Zeit erinnern noch einige alte Gehöfte im Ortskern, die noch aus dem 16. bis 19. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Heutzutage wohnen viele junge Familien mit ihren Kindern in dem nach wie vor dörflichen Stadtteil.

Bei dem Elbehochwasser im Jahr 2002 wurde Gohlis stark in Mitleidenschaft gezogen und war fast komplett überflutet. Die Einwohner konnten aber rechtzeitig evakuiert werden, bevor das Dorf zwei Wochen unter Wasser stand. Alle betroffenen Häuser und Gehöfte wurden nach der Flut saniert und heute sind keine Schäden des Hochwassers mehr zu sehen. Die Schäden waren vor allem deswegen so stark, da nach 1990 ein Gebiet bebaut wurde, das laut früheren Bestimmungen als Überflutungsgebiet der Elbe ausgewiesen war.

Gohliser Windmühle

Um 1828 wurde in Gohlis eine Windmühle errichtet, die bis heute erhalten ist. Sie dient dir jetzt als Ausflugsziel, da sie schön an der Elbe gelegen und ihr zudem ein gemütlicher Biergarten angeschlossen ist.
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