DRESDEN

Dresden Gittersee

Gittersee ist ein Stadtteil von Dresden, der in dessen Südwesten liegt. Er gehört zum Ortsamtsbereich Plauen und liegt auf einer Höhe zwischen 180 und 280 m über NN. Im Süden von Gittersee schließt sich bereits die Stadt Freital an. Gittersee ist vor allem wegen des Uranabbaus bekannt, der hier betrieben wurde. In diesem Teil der Stadt findest du im Gebäude des Bahnhofs Gittersee das Museum zur Geschichte der Windbergbahn. Gegen Ende des Jahres 2008 pachtete der Sächsische Museumseisenbahn Verein Windbergbahn e. V. den noch existierenden Streckenabschnitt der Windbergbahn von Freital-Ost nach Gittersee. Künftig soll auf dieser Strecke ein Museumsbetrieb aufgenommen werden.

Geschichte Gittersee

Die erste Erwähnung in den Urkunden erfuhr Gittersee im Jahr 1350 unter dem Namen Geterssin. Dieser Name ist sorbischen Ursprungs und es wird vermutet, dass er „Morgenröte“ bedeuten könnte. Hauptsächlich lebten die Bewohner des Dorfes vom Ackerbau, sie betrieben aber auch Obstanbau, wie es in dieser Gegend üblich war. Im Jahr 1809 begann man in dem Gebiet mit dem Abbau von Steinkohle. Es gab hauptsächlich drei große Schächte zum Abbau: den Meiselschacht, den Moritzschacht und den Emmaschacht. Während der DDR-Zeit wurde der Uranabbau bis 1989 nochmals aufgenommen. Im Jahr 1945 wurde Gittersee nach Dresden eingemeindet. Zwischen 1946 und 1950 residierte die Volksoper im Gasthof an der Karlsruher Straße.

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