DRESDEN

Dresden Cossebaude

Der Stadtteil Cossebaude liegt im Westen der Stadt Dresden. Er wurde 1997 nach Dresden eingemeindet und ist im Elbtal direkt an der Bundesstraße 6 gelegen. Der Name Cossebaude kommt aus dem Slawischen und bedeutet so viel wie Ziegenhütte. Vom Stadtzentrum ist dieser Teil Dresdens circa 9 km entfernt, du erreichst ihn entweder mit dem Auto über die B 6 oder mit der Buslinie 94.

Die Bewohner Cossebaudes lebten ursprünglich hauptsächlich vom Weinanbau, bis im Jahr 1891 die Reblaus aus Frankreich eingeschleppt wurde und große Teile der Weinstöcke vernichtete. Als Ersatz wurden auf den nun frei gewordenen Flächen Obstbäume angepflanzt. Bis ins 20. Jahrhundert hinein strömten Besucher aus Dresden und dem Umland in der Zeit der Obstblüte zur sogenannten „Cossebauder Baumblut“ in die Gegend.

Stauseebad Cossebaude

1927 startete der Bau des Pumpspeicherwerkes Niederwartha, das weltweit das erste Kraftwerk seiner Art war. Zu diesem Werk gehören ein Ober- und ein Unterbecken. Das Unterbecken liegt an der Grenze zu Cossebaude und an dieses Becken ist seit der Eröffnung des Kraftwerkes im Jahre 1929 ein Freibad angeschlossen, das unter dem Namen Stauseebad Cossebaude bekannt ist.

In diesem Bad kannst du im Sommer im Stausee schwimmen, surfen oder die Sonne auf den Liegewiesen genießen. Außerdem gibt es eine Wasserrutsche mit separatem Becken, zwei Beachvolleyballplätze und die Möglichkeit, Tischtennis zu spielen.
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