KUNST & KULTUR
Semperoper
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Allgemeines

Das Opernhaus der Sächsischen Staatsoper Dresden kann auf eine lange Tradition und eine äußerst wechselvolle Geschichte zurückblicken. Sie beherbergt darüber hinaus die Sächsische Staatskapelle Dresden, die nicht nur in Dresden immer wieder vor ausverkauftem Haus spielt, sondern erfolgreiche Tourneen in aller Herren Länder bestreitet.


Erster Bau und Brand der Semperoper

Sie wurde zwischen 1838 und 1841 erstmalig als königliches Hoftheater durch den Baumeister Gottfried Semper errichtet, brannte aber bereits am 21. September 1869 wieder ab. Vier Wochen danach entstand hinter den Ruinen des Theaters ein Interimsbau, damit die Aufführungen weitergehen konnten. Nach weiteren sechs Wochen war die Spielstätte für 1800 Besucher mit dem wenig schmeichelhaften Namen Bretterbude fertig und wurde am 2. Dezember mit der „Iphigenie“ von Johann Wolfgang von Goethe eingeweiht.


Der zweite und dritte Bau

Manfred Semper, ältester Sohn von Gottfried Semper, ließ die Oper zwischen 1871 und 1878 am Theaterplatz wieder aufbauen. Sie war innen und außen prachtvoll ausgestattet, an der Westfassade der Hinterbühne prangte u.a. das sächsische Wappen sowie ein Kopf Gottfried Sempers. Ihre Eingänge zierten Skulpturen Johann Wolfgang von Goethes und Friedrich Schillers. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 brannte aber auch dieser Bau der Semperoper vollständig aus.

Zwischen 1946 und 1976 wurden in der zerstörten Semperoper Sicherungsarbeiten durchgeführt und der Wiederaufbau geplant. Am 24. Juni 1977 begann mit der Grundsteinlegung die Rekonstruktion der Oper unter Leitung des Architekten Wolfgang Hänsch. Das Gebäude konnte originalgetreu wiedererbaut werden, lediglich die Besucherzahl wurde auf 1300 verringert, damit man für das Bühnenhaus mehr Platz hatte und die Zuschauer künftig besser sehen können.

Nutzung der neuen Semperoper

Am 31. August 1944 war die Oper mit einer Aufführung des „Freischütz“ von Carl Maria von Weber geschlossen worden. 40 Jahre später, am 13. Februar 1985 gedachte man dieses geschichtsträchtigen Datums mit einer Jubiläumsaufführung des Werks und eröffnete die Semperoper damit gleichzeitig neu. Nach der Wende 1989 erhielt die Staatsoper den offiziellen Namen Sächsische Staatsoper, musste aber mit der Flut 2002 den nächsten Schlag hinnehmen. Dabei entstanden Wasserschäden in Millionenhöhe, im November desselben Jahres öffnete sie aber schon wieder ihre Pforten für Besucher.

Am 13. Januar 2006, pünktlich zur 800-Jahr-Feier Dresdens fand der erste Opernball seit 1939 in der Semperoper statt. Mehr als 2300 Gäste in und 4000 Gäste vor der Oper feierten dieses geschichtsträchtige Ereignis. Sie ist heute wieder Schauplatz zahlreicher Opern, Operetten und kultureller Veranstaltungen wie der Dresdner Musikfestspiele. Hochkarätige Künstler und Dirigenten aus aller Welt treten hier auf und erhalten mit ihren Engagements den exzellenten  internationalen Ruf des weltberühmten Dresdner Opernhauses. 



www.semperoper.de

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