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  • Jagdschloss Grillenburg

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Jagdschloss Grillenburg
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Das Jagdschloss Grillenburg ist ein Kulturdenkmal im Tharandter Wald. Auf dem Gelände des Jagdschlosses ist eine Bebauung bis ins 13. Jahrhundert zurück nachweisbar. Im 16. Jahrhundert ließ der Kurfürst August von Sachsen die Jagdanlage errichten. Von der ursprünglichen Anlage sind heute nur noch die Umfassungsmauer und die Schösserei vorhanden. Das Haupthaus wurde bereits 1828 abgerissen. Das heutige Schloss ist die ehemalige Schösserei mit einer Biedermeierfassade aus dem Jahre 1855. Über den an das Schloss angrenzenden Gondelteich führt die 1730 aus Sandstein erbaute Pöppelmannbrücke.

Zum heutigen Ensemble des Jagdschlosses Grillenburg gehört das 1939 erbaute Neue Jägerhaus, das Hundezwingerhaus, die Kegelbahn, das Bootshaus, der Schlosspark und das so genannte Colmitzer Tor in der Schlossmauer. Seit 1918 wurde im Jagdschloss Grillenburg eine Herberge und ein Café betrieben. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Jagdschloss von der Fachrichtung Forstwissenschaften der Technischen Universität Dresden genutzt. Im Jahr 1966 wurde in dem Schloss ein Waldmuseum eröffnet, welches bis zum heutigen Tag besteht. Die sächsische Staatsregierung hat im Januar 2011 beschlossen, die Sächsische Landesstiftung für Natur und Umwelt im Jagdschloss Grillenburg unterzubringen.




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