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Frauenkirche Dresden
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Der Name Frauenkirche ist nicht ungewöhnlich. In ca. 40 deutschen Städten wie z. B. in Meißen, München, Nürnberg oder Bremen gibt es Frauen- oder Liebfrauenkirchen. Auch im Ausland gibt es sie, so z.B. in Belgien oder Frankreich. Dort heißen sie „Notre Dame“, also „Unserer Frau“, und verweisen auf Maria, die Mutter Jesu. Frauenkirchen sind daher Kirchen, die Maria geweiht waren oder sind.

Die ursprüngliche Bezeichnung der Dresdner Frauenkirche lautete „Unserer Lieben Frauen“. Der im Laufe der Zeit zu „Frauenkirche“ verkürzte Name wurde auch nach der Reformation beibehalten, obwohl die evangelische Kirche keine Marienverehrung kennt.
 

Mahnmal

Über vier Jahrzehnte erinnerte die Ruine an die Zerstörung Dresdens und die Schrecken des Krieges. Den Trümmerberg im Herzen der Stadt zu belassen, war natürlich alles andere als selbstverständlich. Für Stadtplaner war er eher ein Hindernis. Der Beharrlichkeit insbesondere des Dresdner Instituts für Denkmalpflege und des Sächsischen Landeskonservators Prof. Hans Nadler ist es aber zu verdanken, dass die Ruine nicht abgetragen wurde. Vielmehr wurde sie gesichert: Der Altarbereich wurde eingemauert, der Trümmerberg mit Rosen bepflanzt.

Anfang der 1960er Jahre setzte sich der Gedanke durch, die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zu bewahren. Der Rat der Stadt Dresden beschloss schließlich, die Kirchruine auch offiziell als Mahnmal zu deklarieren und ließ eine Gedenktafel anbringen.

Seit dem 13. Februar 1982, als sich an der Ruine erstmals junge Menschen mit Kerzen versammelten, wurde sie zu einem Symbol der Friedensbewegung in Ostdeutschland und einem Ort des gewaltfreien Protests. Bis heute kommen an jedem 13. Februar zahllose Menschen mit Kerzen an die Frauenkirche, um zu gedenken und zum Frieden zu mahnen.

 



www.frauenkirche-dresden.org

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