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Babisnauer Pappel
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Ein bemerkenswertes Kleinod vor den Toren Dresdens ist die Babisnauer Pappel. Johann Gottlieb Becke, ein ortsansässiger Gutsherr, pflanzte 1808 diesen Baum, der als Grenzmarkierung dienen sollte. In den folgenden, gut 200 Jahren bis heute, erlebt dieser Baum eine wechselvolle Geschichte und übersteht mehrere verheerende Kriege. 1885 wurde das erste Gerüst an der damals zirka 23 Meter hohen Pappel erbaut, das bereits 1922 wieder erneuert wurde, 1944 diente es einer Fliegerabwehrstaffel, ein Jahr später wurde sie Gemeindeeigentum von Bärenklause-Kautsch. Seit 1957 steht der nun schon 26 Meter hohe Baum unter Naturschutz, der 1963 ein Aussichtsgestell aus Stahl bekam.

Spenden von Sponsoren und Fördermittel ermöglichten 1999 eine Umgestaltung des gesamten Areals sowie den Bau einer neuen Aussichtsplattform. Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. als Eigentümer bemüht sich mit großer Hingabe um die Pflege dieses Kleinods. Die vielen Besucher der Babisnauer Pappel sind begeistert von dem herrlichen Ausblick, den man von hier aus über das Elbtal bis zur Frauenkirche und der Festung Königstein genießen kann. Zu jeder Jahreszeit ist dieses Naturpanorama einzigartig und ein besonders schönes Erlebnis.



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