Altstadt Dresden

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Hier ein paar Daten zu den drei Wahrzeichen der Dresdner Altstadt:

 

1. Die Frauenkirche

 

Die evangelisch-lutherische Barockkirche ist ein protestantischer Sakralbau und wurde zwischen 1726 und 1743 nach Entwürfen von George Bähr errichtet. Neben dem Straßburger Münster ist die Frauenkirche Dresden der größte Backsteinbau der Welt. Im 2. Weltkrieg wurde sie während der Luftangriffe in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 schwer beschädigt und stürzte zusammen. Sie blieb nach dem Krieg zunächst als Mahnmal stehen und wurde zwischen 1995 und 2005 dank zahlreicher Sponsoren und Spendengelder wieder aufgebaut. Am 30. Oktober 2005 wurde sie feierlich eingeweiht und dient seitdem als Pfarrkirche und Veranstaltungsort für geistliche Konzerte oder auch kirchliche Trauungen.

 

2. Der Zwinger

 

Die barocke Kunstsammlung liegt zwischen der Semperoper und dem Postplatz und wurde zwischen 1847 und 1854 durch Matthäus Daniel Pöppelmann, Gottfried Semper und Karl Moritz Haenel errichtet. Er besteht aus dem Kronentor, dem Stadt-bzw. Glockenspielpavillon, dem Wallpavillon, dem Nymphenbad und der Sempergalerie. In den Räumen des Zwingers befinden sich u.a. die Rüstkammer mit äußerst prunkvollen Stich-und Schusswaffen, die Porzellansammlung sowie der Mathematische Salon. Der Name Zwinger geht auf die mittelalterliche Bezeichnung für den Festungsabschnitt zwischen der inneren und der äußeren Festungsmauer zurück.

 

3. Die Semperoper

 

Die Semperoper kann als sächsische Hof-und Staatsoper auf eine lange Tradition zurückblicken und ist Standort der Staatskapelle Dresden. Sie wurde zwischen 1838 und 1841 erstmalig durch den Baumeister Gottfried Semper errichtet, brannte aber 1869 ab und wurde zwei Jahre später neu gebaut. Im 2. Weltkrieg fiel die Oper 1945 noch einmal den Flammen zum Opfer und wurde in ihrer heutigen Form zwischen 1977 und 1984 rekonstruiert. Sie hat während ihrer bewegten Geschichte zahlreiche Uraufführungen berühmter Bühnenwerke erlebt, darunter 1843 Richard Wagners „Der fliegende Holländer“, die „Salome“ von Richard Strauss im Jahr 1905 und „Celan“ von Peter Ruzicka im Jahr 2002.



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